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Wenn morgen die Lichtschalter im Butan umgelegt werden, richten sich die Scheinwerfer auf eine besondere Riege an Gästen. Neben den Butan-Residents stehen Klaudia Gawlas, Sven Wittekind und Raphael Dincsoy an den Reglern, stark hämmernde Technobeats beherrschen den Abend, es ist “Focus On… Techno powered by Sol Republic”!
Anlässlich dazu haben wir Klaudia Gawlas ein paar Fragen gestellt. Durch einen DJ-Contest erhielt sie die einmalige Chance auf der Ruhr in Love aufzulegen und hat sich seitdem wie keine Zweite als die Frontfrau des zeitgenössischen deutschen Techno herauskristallisiert. Mit ihrem Album “Zeitgeist” bewies sie letztes Jahr, dass sie im Studio ebenso fähig ist, wie hinter zwei Plattenspielern. Zusammen mit Eric Sneo belebte sie das Label Masters of Disasters wieder, seitdem eine konstante Plattform für ihre Werke. Für “Focus On…Techno powered by Sol Republic” hat sie sogar eine persönliche Einladung an euch gerichtet.

Was reizt dich so sehr an Techno?

Der Rhythmus reißt mich mit und die Musik setzt bei mir viele Endorphine frei. Ich kann dabei sehr gut abschalten und die Möglichkeiten sind unbegrenzt, was das Auflegen und Produzieren angeht.

Was verbindest du mit dem Butan?

Das Butan ist in Sachen Techno schon seit vielen Jahren ein Begriff und zählt zu den wenigen, die es über viele Jahre geschafft haben technoid zu bleiben beziehungsweise auch harte Zeiten zu überleben. Es ist immer schön dort zu spielen, da die Parties dort sehr intensiv sein können. Die Crowd ist einfach super. Anlage und Licht sind gut und ich habe dort schon viele gutes Nächte erlebt.

Auf was achtest du beim Auswählen deiner Musik für einen Auftritt?

Eigentlich achte ich nicht auf viel, aber ein Track muss einen gewissen Drive haben, damit ich ihn spiele. Das entscheide ich nach Gefühl. Jede Anlage ist unterschiedlich, auch das spielt manchmal bei mir eine Rolle welche Tracks dann zum Einsatz kommen. Aber ich liebe einfach satte Bässe. Es muss Techno sein!

Klaudia_Gawlas_07-meEiner deiner wichtigsten Auftritte deiner Karriere war bei einem DJ-Contest. Hast du einen Tipp für junge DJs, auf was man bei den ersten Schritten in seine Karriere beachten sollte?

Ich glaube, jeder sollte einfach seinem Herzen folgen und dranbleiben ist das Wichtigste. Der Spaß an der Sache wird einem schon den Weg zeigen. Letztendlich aber spielen, spielen, spielen… Jeder fängt mal klein an.
An einem Contest teilzunehmen ist einfach eine gute Gelegenheit, sich ein paar Leuten vorzustellen. Aber auch für die, die jetzt nicht gewonnen haben, ist es wichtig, es immer wieder mal zu versuchen. Learning by doing ist am Anfang angesagt!

Weißt du schon, wie bei dir die Festival-Saison dieses Jahr aussehen wird?

Ja, es haben sich schon viele tolle Events angekündigt und ich bin dieses Jahr auch auf dem Awakenings Festival in Holland dabei, was mich bei dem LineUp auch sehr freut. Auf die Ruhr in Love freue ich mich sehr, das ist einfach ein großes Familienfest und ich bin sehr gern im Pott. Dann ist noch die Airbeat One, wo ich dieses Jahr auch schon zum dritten Mal dabei sein darf und natürlich noch einige mehr. Und natürlich ist da noch die Nature One, die ich euch nicht vorenthalten möchte, bei dem 20-jährigen Jubiläum dabei zu sein ist eine große Sache für mich! Den Rest verrate ich euch auf Facebook ;)

Was steht bei dir in den kommenden Wochen an?

Studio, Arbeit und viel Musik. Ich habe in den letzten Monaten viele Remixe gemacht, aber auch an meinen eigenen Produktionen gearbeitet. Bald kommt die nächste Masters of Disaster von mir raus und mit Eric Sneo wollte ich auch wieder ins Studio, da wir das alles schon lange nicht geschafft haben.

Das Event wird freundlicherweise von Sol Republic unterstützt.

Focus On… Techno powered by SOL REPUBLIC // 28.03.2014, ab 22 Uhr // Butan Club, Auf der Bleiche, Wuppertal
LineUp: Klaudia Gawlas, Sven Wittekind, Raphael Dincsoy, Frank Sonic, Jan Hanke, Ramirez Son uvm.
www.butanclub.com