Rave


Was das Leben in Londons bester Wohngegend, dem Westminster District, so auszeichnet: Geschichtsträchtige Architektur, anständige Nachbarn und Ruhe. Aber jede Regel braucht bekanntlich ihre Ausnahmen und schon wieder hat das feierwütige Jungvolk Gebrauch vom Wohnungsanbieter Airbnb gemacht, um in einer fremden Wohnung einen Rave nach ihrem Geschmack zu zelebrieren. Diesmal nicht nur mit über 100 Partypeoples in einer Wohnung, sondern auch mit unzähligen weiteren auf der Straße, sozusagen die Schlange vor dem Club. Von Samstagabend an wurde bis zum Morgengrauen geravet. Wir fragten uns natürlich, wo waren unsere Freunde und Helfer in grün?

Naja, die Nachbarn, deren Wohnung selten unter einer Million verkauft werden, wendeten sich zuerst an das Ordnungsamt in Westminster, doch: Die Party hatte bereits noch mehr Menschen angezogen, zu viele für das Ordnungsamt, das nicht die Kontrolle über die Situation erlangen konnte. Deswegen rückte die örtliche Polizei um halb vier an, doch beendete den Rave nicht, denn es sei anscheinend nicht die Sache der Polizei, sich um Lärmbelästigungen zu kümmern. Daher konnte die Party bis halb acht weitergehen, bis die “Veranstalter” sich mit ihrem Soundsystem aus dem Staub machten. Wenn das so ist, auf nach London!

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