
Bei der Razzia, an der insgesamt angeblich 364 Polizisten beteiligt waren, bestätigten sich die Vorwürfe. Man hatte Betäubungsmittel „in ingesamt nicht geringer Menge“ sichergestellt und zum Zeitpunkt der Razzia hatten sich mehrere Jugendliche in der Diskothek aufgehalten. Ingesamt wurden 128 Personen durchsucht und deren Identität festgestellt.
Neben der Kripo Bad Kreuznach befanden sich Kräfte der Polizeiinspektion Bad Kreuznach, zwei Hundertschaften der Bereitschaftspolizei Rheinland-Pfalz, mehrere Rauschgiftsuchhunde des Polizeipräsidiums Mainz, die Bundespolizei und die Zollfahnung im Einsatz.
Der Aktion gingen monatelange Ermittlungen hervor und man wollte ein Zeichen setzen, dass keine sogenannten No-Go-Areas („rechtsfreie Räume“) entstehen. Ob ein solches Polizeiaufgebot wirklich notwendig gewesen ist, bleibt jedoch zu hinterfragen.
Der Frankfurter DJ Dag Lerner postete gestern ein paar Bilder, auf denen er fröhlich vor den Polizeifahrzeugen posierte. Die Überschrift des Posts: Nach der Razzia im Gold (Bad Kreuznach)..
Wir lassen uns das Feiern nicht verbieten!
Besser können wir es auch nicht sagen: wir lassen uns das Feiern nicht verbieten!
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