Kangding Ray Hyper Opal Mantis (Stroboscopic Artefacts)

Kangding Ray – Hyper Opal Mantis (Stroboscopic Artefacts)


Ganz nach der tiefgängigen, sinnlich anmutenden, beinahe sakralen Art des Labels ist Kanding Rays erster Langspieler auf Lucys Stroboscopic Artefacts aufgebaut wie ein Triptychon. Drei Scheiben, die sich in Hyper, Opal und Mantis aufteilen. Die drei Tracks auf Hyper, „Rubi“, „Lone Pyramids“ und „Epsilon“, geben sich düster, sehr energetisch und verkörpern tiefes Verlangen. Auf Opal erzeugen „Purple Phase“, „Dune“, „Soul Surfing“ und „Outremer“ dunkle Bilder vor dem geistigen Auge, die sich nur schwer einordnen lassen. Auf Mantis folgt mit den letzten drei Titeln „Onde Mantis“, „Saudade“ und „Laniakea“ die scheinbare Erlösung, doch fern ab der Erleichterung, es ist viel mehr der Übergang in einen undefinierbaren Zustand, als sei man ins Nichts entlassen worden. Die Sinne taub und doch berauscht. Beeindruckend und unwirklich. Hyper Opal Mantis von Kangding Ray hinterlässt einen tiefen Eindruck. 10/10 Gutkind