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In der letzten Zeit hat sich der ehemalige Bloc Party-Frontmann Kele Okereke als DJ einen ziemlich guten Namen gemacht. Ist sein Sound dann zwar eher treibender, düsterer und vocal-armer Natur, gestaltet sich sein zweites Album um einiges poppiger, wenn auch durchweg tanzbar. Dass Keles Stimme und elektronische Beats perfekt harmonieren, war schon nach den ersten Remixen früher Bloc Party-Nummern klar und bestätigte sich mit dem Release des Kele-Solodebüts „The Boxer“. Nun zeigt sich das auf „Trick“ einmal mehr. Mit „First Impressions“ geht es dann auch wirklich sehr popaffin los, ehe Kele den Druck erhöht. Das allerdings nie zu sehr, um nicht aus dem selbstgesteckten Rahmen zu fallen, und so groovt das Album von Anfang bis Ende schön harmonisch vor sich hin und macht Freude. 8/10, NicolA.