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Auf Soundcloud verzeichnet er fast eine Millionen Plays, die EDM-Plattform intime.com kürte ihn bereits zu einem der „TOP 25 trail-blazing producers“ und auf BBC Radio 1 hat man auch nur positives für den Künstler aus Kalifornien übrig. Die Rede ist von Daniel Goldstein aka Lane 8.
Warum er Leipzig seiner Heimat vorzieht, wie es für ihn auf dem Tomorrowland in den USA lief und was wir in naher Zukunft von ihm erwarten können erfahrt ihr hier, in 8 Fragen an Lane 8:

1. Pete Tong hat dich kürzlich als einen „Star der Zukunft“ bezeichnet. War das eine große Ehre für dich und hat sich dein Leben danach auf irgendeine Art und Weise verändert?
„Es ist ein großartiges Gefühl so ein Kompliment von Pete Tong zu erhalten. Wenn man sich die Künstler anschaut, die im „Futures Stars“ Bereich supported werden, dann ist es phantastisch ein Teil davon zu sein.
Obwohl es nicht einfach ist, die genaue Tragweite von Events dieser Größenordnung zu bemessen, fühlt es sich großartig an, soviel Lob von einer so respektierten Person in der Dance-Musik Szene zu erhalten, die gleichzeitig auch einen so ausgezeichneten Musikgeschmack besitzt.“

2. Was ist die Geschichte hinter deinem Künstlernamen „Lane 8“?
„Als kleines Kind wurde ich beim Wettschwimmen oft in der Bahn 8 (engl: Lane 8) platziert. Dort schwimmen immer die langsamsten Kinder. Das blieb in meiner Erinnerung und so bin ich auf den Namen gekommen – ich fand das schon immer lustig und einzigartig.“

3. Du wurdest in Kalifornien geboren und hast in San Francisco gelebt. Nun lebst du in Leipzig. Warum hast du Kalifornien verlassen?
„Ich habe mein ganzes bisheriges Leben in Kalifornien gelebt und bin dann 2013 mit meiner Freundin nach Leipzig gezogen. Sie kommt ursprünglich auch aus Leipzig. Dies war daher die perfekte Möglichkeit in ein für mich unbekanntes Land zu ziehen. Ich habe also meinen Job gekündigt um Vollzeit Musik machen zu können und bin mit diesem Entschluss bisher sehr zufrieden.“

4. Viele Musiker aus der ganzen Welt sind nach Berlin gegangen. Du hast dir Leipzig ausgesucht. Warum?
„Wie ich ja schon sagte, bin ich mehr aus privaten Gründen nach Leipzig gezogen. Obwohl zurzeit der Fokus stark auf die Dance-Music-Szene in Berlin gerichtet ist, habe ich das Gefühl, dass sich die Szene dort mehr auf härteren Techno konzentriert. Ich spiele diese Art von Dance Musik ab und zu auch in meinen DJ Sets, fühle mich aber nicht so stark zu dieser Musik und der entsprechenden Szene hingezogen.
Ich genieße Berlin mehr aus der Sicht eines Besuchers und da ich dort ein paar Freunde habe, bin ich von Zeit zu Zeit auch gerne mal in der Stadt.“

5. Dein neuer Song „I Got What You Need (Every Night)“ ist ein Feature mit dem britischen Sänger „Bipolar Sunshine“. Wie kam dieses Feature zustande und wie habt ihr euch kennengelernt?
„Wir lernten uns durch einen gemeinsamen Arbeitskollegen beim Ministry of Sound Label kennen. Ich hatte bereits großes Interesse an der Instrumental-Version von dem Song und als ich seine Idee für den Gesang hörte, war ich sofort begeistert davon. Seine Stimme hat eine natürliche Tiefe und Weichheit, die ich musikalisch gesehen sehr ansprechend finde.“

6. Kürzlich warst du Headliner auf der Anjunadeep-Stage auf dem amerikanischen Tomorrowland Festival. Wie war diese Erfahrung für dich?
„Tomorrowland war unglaublich. Das war damals mit Abstand das größte Publikum, vor dem ich je gespielt habe und das war auch für das Label ein großartiger Moment. Eine eigene Bühne auf so einem großen Festival zu haben zeigt wirklich, wie gut sich Anjunadeep über die letzten paar Jahre entwickelt hat. Es war eine große Familienparty und ich war begeistert, dass ich ein kleiner Teil davon sein durfte.“

7. Du hast bereits Songs von Above & Beyond und Eric Prydz geremixt, die sehr mainstream-orientiert sind. Fühlst du dich wohler in der „glaubwürdigen“, oder in der „Mainstream“ Musik?
„Ich bin der Meinung, dass Above & Beyond und Eric Prydz zwei der authentischsten „großen“ Künstler sind, die die Dance Musik Szene zurzeit zu bieten hat. Vielleicht vermuten die Leute, dass die beiden weniger authentisch sind, da sie Musik für Mainstages machen und große Stadien füllen. Für mich allerdings haben sie dadurch keine Authenzität eingebüßt. Sie haben sich ihren Erfolg durch harte Arbeit und gute Musik verdient.
Jedenfalls war es eine große Ehre für mich, dass ich gefragt wurde, ob ich nicht diese zwei Remixe machen möchte. Ich bin einfach sehr zufrieden mit dem Ergebnis und denke auch nicht zu viel nach über die Underground vs. Mainstream-Debatte. Hierüber sollen sich andere Leute Gedanken machen.“

8. Was kommt als nächstes von dir? Können wir dieses Jahr ein Album erwarten?
„Ich habe eine ganze Menge neue Tracks geschrieben und würde gerne sehr bald ein Album machen. Das ist einer meiner größten Pläne für die Zukunft.“

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