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Axwell und Ingrosso sind unbestritten große Nummern im Markt-Segment EDM/House. Als Zweidrittel der legendären Swedish House Mafia haben sie für Evergreens wie „Don’t You Worry Child“ und „Save The World“ gesorgt. In einem Interview mit der New York Times hat das Duo, das gerade einen neuen Plattenvertrag beim renommierten Label Def Jam Records unterschrieben hat behauptet, Underground Dance-Produzenten sind Amateure. Dieses Zitat hat für einigermaßen Aufregung in der internationalen Dance-Szene gesorgt. Es scheint so, als hätten die beiden Schweden einigermaßen die Bodenhaftung verloren.

Allerdings muss man auch den Zusammenhang, in dem diese Aussage getätigt wurde, beachten. Es ging um die Art der Professionalität der Performance. Außerdem mussten sich die Beiden zu den Vorwürfen ‚Sellout‘ und ‚Qualitätsverlust ihrer Produktionen‘ äußern. Insofern kann man diese Aussage als Idiotie im Affekt entschuldigen.

Weiterhin erklärten sie, dass sie nicht davon ausgingen, dass EDM in Bälde von der Bildfläche verschwände. Dafür wäre die Bewegung zu groß. Aus ihrer Sicht der Dinge ist das nur zu verständlich, haben sie doch gerade von 80.000 Gästen beim Ultra Music Festival ‚performt‘. Auf die Art und Weise ihrer Performance angesprochen, entgegneten sie: „Das Wichtigste an unseren Shows ist nicht die Tatsache, dass wir spielen, sondern unsere Persönlichkeit und wie wir mit dem Publikum interagieren.“

Sebastian Ingrosso hat die Aufregung im Netz in Bezug auf das oben genannte Statement zur Kenntnis genommen und sich via Twitter dafür entschuldigt. Englisch wäre nicht seine Muttersprache und im Rahmen eines sechsstündigen Gesprächs käme es schon mal vor, dass Dinge nicht korrekt wiedergegeben würden. Er käme vom Underground und würde niemals seine Basis dissen. Knickknack.

In Kürze wird via Universal das Album der beiden Schweden auf Universal Records erscheinen. Da sind wir mal gespannt, wie viel ‚Personality‘ da herüberschwappt.

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Und so klingen Axwell & Ingrosso: