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Drei Jahre nach seinem Debütalbum „Phillips“ veröffentlicht (Phillip) Lauer den Nachfolger „Borndom“. Der Frankfurter packt fröhlich seine Tanzschuhe aus, die aber kein bestimmtes Branding an sich tragen, sondern fröhlich quer durch den Genregarten wandern und dabei auch noch eine Zeitreise in Angriff nehmen. Auch wenn er ganz unterschiedliche Elemente und Gewürze nimmt, so schafft es Lauer dennoch, einen recht homogenen Trip zwischen New Wave-artigem Gesang, Acid-Spuren, Indie-Brocken, Rave-Tönen und House-Krümeln zu kreieren und trotz (oder wegen) dieser seiner eigenen Mischung der Vergangenheit die Tür zuschlägt und in die Zukunft marschiert. 9/10, Dieter Horny.