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Magdalena meldet Insolvenz an


Der in Berlin beheimatete Techno-Club Magdalena stellte sich unter den Schutz eines Insolvenzverfahrens. Der Club, der erst Anfang des Jahres seine Wiedereröffnung feierte, schreibt anscheinend rote Zahlen. Die Geschäftsführung der Magdalena Betriebsgesellschaft und der vor etwa eineinhalb Wochen vom Amtsgericht Charlottenburg eingesetzte Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Joachim Voigt-Salus, erklärten jedoch übereinstimmend, dass der Betrieb des beliebten Clubs fortgesetzt werde. Das angestrebte Ziel sei die Sanierung der Finanzen. Das könne voraussichtlich mit einem Insolvenzplan umgesetzt werden. Rechtsanwalt Voigt-Salus betonte, dass der Betrieb des Clubs rentabel sei. Grund der finanziellen Krise sei, dass der Umbau der Location am Standort Alt-Stralau und der Umzug dorthin mit über 2 Mio. Euro höhere Kosten verursachte als geplant: „Diese Lasten konnten aus eigener Kraft nicht aufgefangen werden“. Wie wir in unserer Juni-Ausgabe schon berichtet haben, schreckten andere Interessenten des Gebäudes wegen der mit dem Umbau verbundenen Kosten vor einem Kauf zurück. Bis zum Jahr 2012 hat der Club Magdalena am Standort an der Schillingbrücke in Friedrichshain wirtschaftlich profitabel und gesund gewirtschaftet, berichtete die Geschäftsführung. Wegen Lärm- und Brandschutzauflagen der Berliner Behörden sei der Ausbau des neuen Standorts im ehemaligen Hafen-Kraftwerk an der Elsenbrücke aufwendiger gewesen als geplant. Der für Ostern 2015 geplante Umzug sei deswegen erst im März dieses Jahres gelungen. Die Kosten hätten den Etat der Betreiber erheblich überschritten und geplante Umsätze konnten nicht realisiert werden. Der Insolvenzveralter Voigt-Salus zeigte sich aber zuversichtlich, dass mit einem Insolvenzplan diese finanzwirtschaftliche Schieflage beseitigt werden kann. Wir wünschen dem Club auf jeden Fall alles Gute bei den geplanten Maßnahmen.

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