Nach seinem 2010 erschienenen „Black City“ legt der geborene Texaner, heute in New York lebende und eher introvertierte Dear mit „Beams“ ein Album vor, das mal wieder vor Musikalität nur so strotzt. „Beams“ klingt um einiges optimistischer, weniger düster – wenn auch das Dunkle nicht gänzlich verschwunden ist – und macht auch vor der ganz großen Popattitüde nicht Halt. Elf durchweg melodiöse Tracks vermitteln eine wundervolle Leichtigkeit, wenn auch die Texte von echter Verletzlichkeit und den Liederlichkeiten des Menschseins berichten und Dear für seine Verhältnisse recht viel von sich preis gibt. Wie er selbst erklärt, ist der Produktionsprozess auch immer eine Art Therapie, und diese darf man wohl als „erfolgreich abgeschlossen“ bezeichnen. Ganz klar ist Dear als einer der besten Musiker elektronischer Sphären zu benennen, der eine wahnwitzige Bandbreite an den Tag legt und immer wieder für Überraschungen sorgt. 9 Points NicolA

www.matthewdear.com