gawlas


Es gibt Dinge im Leben, die kann man nicht erklären. So oder so ähnlich lauteten die ersten Meinungen zu dem in der heutigen BILD erschienenen Artikel auf der Titelseite. Gezeigt wird Schlagerstar Florian Silbereisen mit Techno-Shootingstar Klaudia Gawlas. Auf einem Foto. Diese äußerst kuriose Begegnung ereignete sich am vergangenen Samstag in den Dortmunder Westfalenhallen während der MAYDAY. Am Telefon erzählte uns Klaudia mehr darüber.

Du hast in diesem Jahr erstmals in der Arena gespielt. Wie war die MAYDAY 2013 für dich persönlich?

„Ich war sehr gespannt und aufgeregt, muss ich zugeben. Dies legte sich aber zum Glück relativ schnell, als ich diese unzähligen glücklichen Raver sah. Es war ein sehr schönes Motto, das ich auch weiterhin verfolgen werde. ‚Never Stop Raving‘ – und in der Tat ist es ja auch Wahnsinn, wie viele Eindrücke man auf der MAYDAY immer wieder gewinnt und wie lange man braucht, um diese zu verarbeiten. Man trifft so viele Menschen, verbringt unvergessliche Momente, und es entwickelt sich meist zu einem magischen Abend.“

Du hast es heute auf die Titelseite der BILD-Zeitung geschafft. An deiner Seite: Florian Silbereisen. Hattest du mit ihm eine magische Nacht?

„(lacht laut) Das war ein sehr großer Zufall. Wir standen im Cateringbereich, um etwas zu essen, und plötzlich saß er da. Er hatte wohl am gleichen Abend einen Auftritt in Dortmund und hörte, dass in der Westfalenhalle eine – Zitat: ‚coole Party‘ stattfindet. Meine Freunde die dabei waren, kannten ihn wohl schon aus der Schule. Die haben natürlich ihren Augen nicht getraut, als sie sich getroffen haben. Als er erfahren hat, dass ich aus Passau komme, hat sich ein Gespräch entwickelt. Später habe ich ihm unsere Bühne gezeigt und ihm ein paar Sachen dazu erklärt. Er wollte dann unbedingt mein Set hören, das fand ich irgendwie witzig. Dabei entstand auch das Foto für die Bild Zeitung. Im Nachhinein alles sehr lustig und surreal.“

Kann man euch in Zukunft öfter zusammen sehen? Wie lief der Abend mit ihm ab?

„Das bezweifle ich doch sehr stark. Er hat wirklich gestaunt und viele Fragen zu unserer Musik gestellt. Ich persönlich kenne seine Musik ja nur, weil mich meine Mutti damit früher ab und an gequält hat. Aber ich respektiere, was er macht, so wie ich das bei allen Künstlern tue. Ich fand das toll, dass er da so spontan aufgekreuzt ist. Und es war natürlich die Sensation des Abends. Es schien ihm zu gefallen, und er war begeistert, wie die Masse mitgeht. Musik kennt offensichtlich doch keine Grenzen.“

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