DSC_36435 „Rave Olympia“ oder „The Raving Society“, so hießen einst die Mottos dieses Events. ‚Rave‘ – ein Begriff, der eine ganze Szene charakterisierte und identifizierte, ist in den letzten Jahren gänzlich in der Dunkelheit verschwunden und blieb zuletzt nur noch als die vage Erinnerung an fröhliche Tanzmusik mit schönen Melodien über. Doch zum ersten Mal seit 1994 stand ‚Rave‘ wieder als Leitwort für die 23.000 Besucher, die am 27.04. in die Westfalenhallen strömten.


Auf fünf Stages mit über 50 nationalen und internationalen Acts wie Carl Cox, Sven Väth, Pet Duo, Len Faki, Chris Liebing oder Armin van Buuren sollte dieser verstaubte Begriff endlich wieder in die Köpfe der Gemeinschaft implantiert werden. Seit der ‚Twenty Dome‘ erwacht ist, freue ich mich persönlich jedes Jahr auf überraschende Acts wie Sunbeam oder den Acid Junkies, die das „Damals“ aufflackern lassen, während in den Nebenhallen der Sound von heute und morgen zelebriert wird.

Doch was ist ‚Rave‘? Diese kitschig klingende Musik mit hohem Mitmachfaktor oder die schrillen Stylings mit grellen Farben? Es ist all das! Es ist egal, wie man aussieht, welchen Stil man bevorzugt, in welcher Area man sich befindet oder welchen Act man supportet. Nicht die Namen im LineUp, der Ruf des Events oder die Aufmachung und der Geschmack der Gäste sind es. Das alles zusammen in der Gemeinschaft, in der alle nur eins wollen – feiern und Freude. Gehst du nach einer Party lächelnd nach Hause mit dem Gedanken „War das geil“, dann war es ‚Rave‘.

MAYDAY ist Rave. Techno, House, Trance, Hardcore … egal wo du bist, die Stimmung ist großartig. Die Leute feiern und haben Spaß – gemeinsam. Rave On …
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Text & Bilder : Manual Haas