Miguel Campell sollte einem spätestens seit seinem Überhit „Something Special“ letztes Jahr ein Begriff sein. Den Beatport-Verkaufsrekord und unzählige andere Auszeichnungen heimste der Brite damit ein. Gut ein Jahr später beweist er nun mit seinem Debütalbum, dass es sich dabei nicht um ein One-Hit-Wonder, sondern eher um so etwas wie die Spitze eines Eisberges gehandelt hat. Die 15 Tracks sind reich an warmen Harmonien und mitreißenden Bass-Linien. Gefilterte Disco-Referenzen und ein gewisser Schuss Funk erschaffen eine einzigartige Atmosphäre mit ganz viel Cross-Over-Potential. Fast nie verzichtet Miguel dabei auf Vocals. Egal ob glasklare Frauenstimme oder durch einen Vocoder verzerrte Männer-Raps, immer fügen sie sich ganz weich im Songkonstrukt ein und verleihen dem  jeweiligen Titel noch eine zusätzliche Ebene. Mr. Campell hat diesbezüglich wirklich ein außerordentlich gutes Händchen und dadurch auch einen ganz einzigartigen Sound erschaffen. Gerne mehr davon und volle Punktzahl! 10 Points. TB

www.miguelcampbell.com