
In der russischen Hauptstadt Moskau hat es am vergangenen Wochenende mehrere Razzien in Clubs und LGBTQ-Bars gegeben. Betroffen sind unter anderem der bekannte Techno-Club Arma und der Gay-Club Mono. Videos von Gästen dokumentieren den Vorfall, bei dem es auch zu Festnahmen gekommen ist.
Bei der Durchsuchung hat die russische Polizei die „Gesetze zur Kriminalisierung von LGBTQ-Propaganda“ durchgesetzt und Smartphones, Laptops und Videokameras beschlagnahmt. In Videos ist zu sehen, wie die Gäste mit teils erhobenen Händen aus dem Club begleitet werden.
Russian police raid several gay bars and nightclubs in Moscow under laws banning LGBT propaganda. What do you think? pic.twitter.com/Lkuv9Gv9XA
— RadioGenoa (@RadioGenoa) December 2, 2024
Laut Innenministerium sei die Polizei zusätzlich zu Arma und Mono in einen weiteren Club eingedrungen, in dem die Ideologie der LGBTQ-Bewegung propagiert worden sei. Verhaftet wurde zudem ein Reisebüro-Leiter von Men Travel. Diesem wird vorgeworfen, Reisen für LGBTQ-Personen nach Ägypten zu organisieren. Die LGBTQ-Bewegung gilt in Russland als extremistische Organisation.
Quelle: Deutsche Welle
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