MOVEMENT Festival Turin, in den alten FIAT-Werken an Halloween!
Das Line-up ist aktuelles Party-Gebretter vom Feinsten, wir sind dabei!

 

Die Anreise von Düsseldorf nach Turin funktioniert ziemlich reibungslos und fix – morgens Flug nach Mailand, weiter von dort in Nullkommanix nach Turin mit der italienischen Variante des ICE, noch ein paar Stationen U-Bahn und ‚Hallo, wir sind da!‘.
Das Movement Festival in Turin ist die europäische Variante des Detroiter Movement Festivals und die kleine Schwester des KAPPA Futur Festivals, 
das vor gerade mal zwei Monaten bei den DJ Awards auf Ibiza zum besten internationalen Festival ausgezeichnet wurde.
 Die Parameter für stehen also optimal für einen amtlichen Rave! Die europäische Ausführung des Movement Festivals ging bereits in die 14. Runde. 
Der Event war mit ca. 10.000 Besuchern komplett ausverkauft.
 Die Location ist im Stadtteil Lingotto in den alten FIAT-Werken, also ein ziemlicher industrieller, rougher Charme.
 Heute dient die Location als Zentrum exzessiver Partynächte, wie es die diesjährige Ausführung des Spektakels wieder mal ehrwürdig unter Beweis gestellt hat. Wir kommen bereits nachmittags in Turin an und haben so die Möglichkeit, ein Mal vorab durch die Hallen zu schreiten und auf die Bühne zu steigen. Wir können schon die riesigen Dimensionen bestaunen. Völlig leer wirkt die Halle nur wenige Stunden vor dem Event surreal und spooky.

Start ist schon um 20 Uhr. Uns bleibt gerade noch etwas Zeit, um mit den Jungs vom Tsugi Mag aus Paris und Dummy Mag aus UK bei einer Art “Wiener Wald”-Restaurant um die Ecke die nötige Grundlage zu schaffen und die Stimmung am Glas zu heben.
Der Zeitplan ist straff vorgegeben, bereits um 22 Uhr steht Amelie Lens auf der Mainstage – sprich: Die ganze Halle ist in Tournier-Modus. Und ja, Amelie Lens ballert in gewohnter Manier auf das Partyvolk ein. Wer auf Gnade vor Recht hofft, hat sich geschnitten, direkt im Anschluss steigt die Dänin Anastasia Kristensen in den Ring und macht in gleicher Intensität wie Amelie Lens weiter.

Das gesamte Line-up ist mit DJ Bone, Dennis Cruz, ANOTR, Magic Cacoon, Derrick May, Michael Bibi und dem B2b von Jamie Jones und Joseph Capriati sehr stark besetzt.
Auf beiden Floors fühlbar volle Hütte und gude Laune.

 

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Unser Favorit der Herzen bei dieser Party war Pawsa aus London.
 Absolut spielerisch wechselt er zwischen verschiedenen Stilen und wird in Turin auch mächtig abgefeiert.
 Sein Remix der bekannten Pink Panther Melodie hebt mal kurz das Dach ab! Das Finale bestreiten Jamie Jones und Joseph Capriati in einem souveränen Back-to-back Set.
 Es bleibt hier echt kein Auge trocken.
Wer im Anschluss noch Bock hatte und auf den Beinen stand, feierte im Audiodrome Live Club in Turin, zehn Taximinuten vom Festival entfernt weiter. Hier stieg die offizielle Afterparty. An das Line-up dort können wir uns nicht erinnern.


Der Vorteil an einem Festival im Ausland: Man lernt neue DJs kennen, von denen man vorher noch nie etwas gehört hat. Und manchmal ist eine Reise ins Ungewisse besser als etwas, das man schon seit Ewigkeiten kennt.
Wer sich von den Künsten der Veranstalter selbst überzeugen will – es aber nicht bis Ende des nächsten Jahres abwarten kann – sollte unbedingt das Kappa Futur Festival abchecken, denn der große Bruder vom Movement Festival findet jedes Jahr ebenfalls in Turin statt. Allerdings zu einer Zeit, wo die Temperaturen noch etwas wärmer sind – im Juli. Da die Zeit jedoch schneller vergeht als man denkt, ist jetzt der beste Moment, um die nächste Festivalsaison zu planen. Denn wir wissen alle: Tickets auf den letzten Drücker kaufen ist teuer. Und stressig.
Unser Fazit: Turin und das Movement Festival sind auf jeden Fall den Trip mehr als wert, denn die Italiener wissen definitiv wie man die Halle zum Beben bringt!
Wir holen uns in Turin erstmal ein leckeres italienisches Eis und fahren um eine coole Erfahrung reicher und zufrieden nach Hause.
www.movement.itwww.facebook.com/movementfestival

 

 

Fotos: Synestesia