nemeth-koi


Musik für den entrückten Zustand der Schwerelosigkeit da oben in den Weiten des Alls. So eine Umschreibung drängte sich mir beim Hören dieses Tonträgers des Österreichers Stefan Németh auf. Das Stück„KOI“ gibt es hierauf in zwei Versionen. Beide berauschen und faszinieren auf unterschiedliche Art. Gemein haben sie das große dunkle Schweben der Musik. Eigentlich aber ist „KOI“ der Soundtrack für einen gleichnamigen experimentellen Film von Tinoko, der sich aber nicht auf Szenen davon bezieht, sondern alleine die subjektive Wahrnehmung in Töne fasst. beiden Stücke erscheinen übrigens digital und – deswegen diese Anmerkung: in einer auf fünf Exemplare limitierten Dubplates Editon. 8/10, BS.