Nuklearbunker aus dem Kalten Krieg wird zur Underground-Venue

Nuklearbunker aus dem Kalten Krieg wird zum Techno-Club

Aus einem ehemaligen Nuklearbunker aus dem Kalten Krieg im niederländischen Den Haag wird in Kürze ein Studiokomplex inklusive Veranstaltungsort entstehen. Das Projekt läuft unter dem Namen Subterra und soll noch in diesem Jahr eröffnen.

Die Räumlichkeiten befinden sich im ehemaligen Schenk, das bis zu seiner erzwungenen Schließung im Jahr 2019 Büroräume, Studios und eine Radiostation beheimatete. Dank einer Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern – Joris Hoefnagel, Benjamin Havenaar, Lounes Doulache, Stefan Hagesteijn und Marieke McKenna – wird dem imposanten Bau nun neues Leben eingehaucht.

Die insgesamt 17 Studioräume sollen an Musiker vermietet werden und auch ein Radiosender soll wieder Einzug erhalten. Seit dem 24. Juli können sich Künstler auf die Räume bewerben. Vertreten sind bisher Jeans und Spekki Webu.

„Gegenwärtig arbeiten Produzenten und Musiker aus Den Haag an den unterschiedlichsten Orten, einige zum Beispiel in einem provisorischen Gebäude, andere im Keller einer Imbissbude“, erklärte Benjamin Havenaar in einem offiziellen Statement. „Seit Jahren hören wir immer wieder, dass Musiker und Produzenten keinen festen Raum für sich finden. Wir sahen eine breite Nachfrage nach einem sicheren, dauerhaften Ort, an dem diese Macher ihre Instrumente und ihr Equipment lassen können. Dies ermöglicht es ihnen, sich auf lange Sicht zu konzentrieren und besser in ihre Karriere zu investieren, was die Professionalisierung dieser Künstler fördert“, erklärt er weiter.

Zur Funktion als möglichen Club- und Veranstaltungsort ist noch nichts bekannt.

Weitere Infos gibt’s auf der Homepage.

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