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Flashback in die 1990er. MTV und VIVA waren noch das, als was Sie einst angetreten waren: Reine Musiksender mit einer Vielzahl unterschiedlicher Musikformate von Dance über Hip-Hop bis Grunge. Musikvideos wurden noch als Kunstform betrachtet, wobei 1995 besonders ein Track einschlug wie eine Bombe: „Da Funk“ von einem bis dato unbekannten französischen Musikprojekt namens Daft Punk. Dank ultrascharf gefilterter 303 und megafettem Groo- ve schufen Thomas Bangalter und Guy-Manuel de Homem-Christo einen Hit, der den Underground und Mainstream gleichermaßen verzückte. Das bizarre Human-Dog-Video von Spike Jonze leistete sein übriges. Spätestens mit dem zwei Jahre später veröffentlichten Debüt-Album „Homework“ inklusive weiterer Smasher wie „Revolution 909“ und „Around The World“ waren Daft Punk end- gültig im Dance-Olymp angekommen. Bereits innerhalb der ersten zwei Monate wurde der 16 Tracks umfassende Longplayer zwei Millionen Mal verkauft und musste mehrmals nachgepresst werden. Ganz nebenbei schufen die beiden Franzosen noch das Genre des Filter-House.


Wie wir Homework auf dem Parrot Zik 2.0 hören
Obwohl auf minimalem Analog-Equipment im Heimstudio produziert, legt Homework auch dank des hervorragenden Masterings einen kaum zu verbessernden Punch an den Tag. Intensive Klangveränderungen vorzunehmen ist nicht nur unnötig, sondern wäre geradezu ein Frevel. So reicht die Ansteuerung des Preset-Equalizers in der zik 2.0 App. Dazu muss zunächst der kabellose zik 2.0-Kopfhörer zunächst vom Smartphone erkannt werden werden. Also Bluetooth einschalten und los geht’s. Auf dem Startbildschirm schalten wir dann per Touch die Equalizer- und Concert Hall-Funktionen ein. Dann sliden wir über das Noise Control-Fenster hinweg bis zum Standard-Equalizer vor. Hier erwartet uns der konzentrische EQ mit den Abschnitten für sechs unterschiedliche Styles: Vocal, Cristal, Club, Punchy, Deep und Pop. Für Daft Punk-Tracks logisch erscheinen mag zwar die Wahl der Abteilung Punchy oder Club. Da Homework jedoch, wie bereits erwähnt, den Bass von Haus aus bereits prächtig prügelt, entscheiden wir uns für die Verlagerung des kleinen, orange-farbenen EQ-Balls in die 10-Uhr-Position zwischen Deep und Pop. Den wolkig weißen Frequenzkreis ein wenig an den Außenrand gedrückt, erhält man hier die ideale Mixtur aus Bassdruck, ausgewogenen Mitten und transparenten Höhen. Wer mag, kann ein Fenster weiter noch einen Hall- Effekt einbinden. Dabei besten beschränken wir uns auf den unteren „Silent Room“ und lassen die einstellbare Beschallungsrichtung in Dreiviertel-Position. Größere Räume und zu weit gespreizte Abstrahlungspunkte klingen probeweise zwar auch mal interessant, verwässern jedoch den kernigen Gesamteindruck des französischen Meisterwerkes. Viel Spaß bei den Hausaufgaben!

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