Peter Grummich


Acht Minuten pure Basspower mit trippenden Perkussions bringen den Hörer von “Techyes“ fast um den Verstand. Zwar wartet man immer, dass die Drum dicker kommt und den Vier-Fuß stärker bedient, doch dann merkt man, dass die verfremdete Bassline ausreicht, um andersartigen Druck auszuüben. Das Ding brennt einem die gesamte Körperbehaarung weg und nachher fühlt man sich natürlich befreit. Ultrastarke Performance. Doch damit nicht genug. Es folgen auf der B-Seite weitere 11 Minuten, nun mit balearischer Leichtigkeit. “Hypnotica Del Mare“ klingt zwar namenstechnisch dämlich, beatet aber lockere Perkussions auf housigen Grund mit funky Bass und einer leichten hypnotischen Note. Für diese vielseitige und ausdrucksstarke Scheibe bleibt nur ein Fazit. 10/10 Carsten Becker