Kurt Dahlke aka Pyrolator war Mitglied bei D.A.F. und Der Plan, hat bisher über 250 Platten produziert, solo diverse Alben veröffentlicht und ist Pionier in Sachen Programmierung und Spezial-Controller. Im letzten Jahr veröffentlichte er nach 24-jähriger Pause sein Album „Neuland“. Er ist auch Teil der Band Fehlfarben, deren neues Album „Xenophobie“ gerade erschienen ist.

Dein Lieblingsjahrzent:
Die 70er. Das Jahrzehnt, das ich am meisten gehasst habe, das mich aber wohl am meisten geprägt hat. In den Siebzigern habe ich mein Abi gemacht, obwohl ich die Schule nun wirklich nicht mochte. Ich machte meine ersten Erfahrungen in Bands, in der Liebe, auf Demos und in einer Landkommune zu leben. Der Übergang vom Hippie zum Punk war sozusagen fließend – für die einen zu jung, für die anderen zu alt. So blieb ich halt zwischen den Stühlen. Die prägendsten Konzerte habe ich in der Zeit gesehen: Wire, Pere Ubu, P.I.L. und ich habe meine ersten Synthesizer gespielt! Eine Zeit des Wechsels und des Aufbruchs …

Dein Lieblingssong: Wire – Two People In A Room
Der schlimmste Song: Danyel Gerad – My Butterfly
Dein Lieblingsmusikintrument: Korg MS20
Dein Lieblingsoutfit/-kleidungsstück: Schwarzer Anorak
Dein schlimmster modischer Faux-Pas: Mit gestreiftem Schlafanzug in den Ratinger Hof gegangen.
Deine Jugendsünde: Die üblichen Drogen
Dein Lieblingsfilm: „Taxi Driver“
Deine Lieblingsserie: „Bezaubernde Jeannie“
Dein persönlicher Held: Willy Brandt

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