Watergate_berlin

Quo vadis Watergate


Schlechte Nachrichten für das Watergate. Die Immobilie, in dem sich der Berliner Club befindet, wurde gerade für 6,3 Millionen Euro verkauft und als unmittelbare Folge wurde die die Miete verdoppelt – ausgerechnet im Jahr des 15. Geburtstages. Steffen Hack vom Watergate merkt an, dass man ja eigentlich mit dem Erfolg der letzten Jahre selbst zur versehentlichen Gentrifizierung beigetragen habe und damit Begehrlichkeiten geweckt habe. So sei eben der Markt, der den Preis regelt.

Einen Ausweg, die Mehrkosten zu stemmen, sieht man nur darin, sich konzeptionell und inhaltlich zu erweitern. Dazu gehört auch schon die „15 Years Watergate“-Tour, die Seit Ende April läuft und die weit über Europas Grenzen hinaus führt.

Das Watergate wurde im Oktober 2002 von Steffen Hack, Ulrich Wombacher, Niklas Eichstädt und Johannes Braun eröffnet. Nachdem anfänglich noch alle Musikstile gespielt wurden – auch Reggae, Hip-Hop sowie Drum’n’Bass, setzte man schon bald ausschließlich auf House und Techno. Das Watergate besetzt zwei Etagen (Mainfloor und Waterfloor), von denen der Gast jeweils einen Ausblick auf die Spree und das gegenüberliegende Ufer hat.

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Quelle: RA