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Bereits zum fünften Mal fand in diesem Sommer das Kappa Futur Festival in Turin statt und wir waren dabei.

Das Kappa Futur Festival ist eines der größten elektronischen Festivals in Italien. Direkt im Parco Dora, in mitten von Turin, fand auch in diesem Jahr Italiens bestbesuchtes Event für elektronische Musik zwei Tage lang statt. Internationale Aufmerksam erhielt das Festival vor allem durch die beeindruckende Location, in der das Kappa Futur beheimatet ist. Der bis 2012 umgebaute Parco Dora behielt den industriellen Charme der Vergangenheit und wird nun als Schauplatz für verschiedenste kulturelle Veranstaltungen genutzt.

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Highlight ist das Dach einer ehemaligen Fabrik – ohne Seitenwände, nur mit den tragenden Stützen. Haben vor wenigen Wochen noch tausende Muslime das Ende des Ramadan unter diesem gefeiert, war es an diesem Wochenende war es der Schauplatz der Mainstage des Kappa Futur Festivals. Es bot bei knapp 37 Grad Außentemperatur und brennender Sonne eine schattige Möglichkeit zum feiern. Highlights am Freitag waren unter anderem die Auftritte von Chris Liebing, Monika Kruse und Solomun, der die Menge in den Sonnenuntergang begleitet hat.

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Aber auch auf den anderen beiden Stages des Festivals ging es nicht weniger wild zu. Bei Acts wie Raresh, Ricardo Villalobos oder den Kings Of House konnte man sich kaum entscheiden, welche Stage man als nächstes Aufsuchen sollte. Das ganze Festival bestand aus Headlinern, die von Mittags bis Mitternacht eine faszinierende Stimmung kreiert haben. Einziger Nachteil, außer auf der Mainstage war der Schatten rar und vor allem für alle die nicht aus dem tiefen Süden kamen konnte sie sehr schmerzhaft werden. Zwischenzeitlich musste daher die Feuerwehr für Abkühlung sorgen:

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Auch der zweite Tag war nicht weniger spektakulär, startete aber gleich mit einer schlechten Botschaft: Carl Cox schaffte es aufgrund einer technischen Panne am Flugzeug nicht rechtzeitig. Man könnte meinen, dass dies auf einem Festival, auf dem es nur die großen Größen auf das Line-up schaffen, ein Problem sein könnte. Feste Set-Zeiten, ein strikter Zeitplan. Kein Problem jedoch, wenn eine Person wie Kerri Chandler auf der Liste steht. Zwar hat er bereits tief in der Nacht auf der offiziellen Afterparty des Festivals die Korken knallen lassen, wollte es sich aber nicht nehmen lassen als Lückenfüller auf der Mainstage zu dienen und sprang aus dem Bett um pünktlich um 13:00 Uhr sein zweites Set zu beginnen, bevor es für ihn gleich weiterging zu seinem dritten Set auf der House-Stage. Danach ging es mit u.a. Ellen Allien, Sven Väth, Nina Kraviz und Ben Klock weiter.

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Insgesamt hat das Kappa Futur auch in diesem Jahr einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Hochkarätige Acts und eine professionelle Organisation, gepaart mit einer fantastischen Kulisse und ausgelassen feiernden Gästen. Die Organisatoren des Kappa Futur zeigen, dass auch abseits der Festival-Hochburgen wie Kroatien, Niederlanden und Deutschland ein ausgezeichnete Festivals geboten werden. Für uns war das Kappa Futur Festival eines der Höhepunkte des diesjährigen Festivalsommers.

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