
Die ukrainische Rave-Szene nach dem russischen Angriff von 2022 steht im Mittelpunkt der neuen Dokumentation „Black Sunflowers“.
Der Film begleitet junge Ukrainer im Alter von etwa 20 Jahren zwischen Kriegsrecht, Underground-Partys und den „brutalen Frontlinien“ des andauernden Krieges. Für den Soundtrack wurden unter anderem Aphex Twin, Brian Eno, Four Tet und Fred again.. ausgewählt.
Weitere Musik stammt von IDLES, Morphine, Sega Bodega, Nastya Vogan, Два Два Дев’ять, Ann Annie und Marwan. Den Original-Score komponierte Brad Oberhofer, der auch als ukrainischer Elektronikmusiker Koloah bekannt ist.
Wie Mixmag berichtet, feierte „Black Sunflowers“ am 11. September beim Toronto International Film Festival seine Premiere. Regisseur James Marcus Haney ist unter anderem für die Coachella-Dokumentation „No Cameras Allowed“ aus dem Jahr 2014 bekannt.
Oscar-Preisträger Sean Penn ist als Executive Producer beteiligt. Haney erklärt, dass die Musik die Perspektive der Protagonisten widerspiegeln sollte. Der Soundtrack sei deshalb aus ukrainischen sowie westeuropäischen und US-amerikanischen Artists zusammengestellt worden.
Durch die Musik habe er zudem selbst ukrainische Künstler kennengelernt und Empfehlungen für US-amerikanische Musik erhalten. „Ich wollte genauso viel westliche Kulturmusik in das Gefüge des Films einbauen wie ukrainische Musik“, sagt Haney.
Damit solle auch der globale Einfluss auf die junge Generation der Ukrainer dargestellt werden. Zu den porträtierten Menschen gehört laut The Hollywood Reporter unter anderem ein Soldat, der eine Amputation erlitten hat und auf einer energiegeladenen Rave-Tanzfläche trotz einer Beinprothese ein Gefühl von Freiheit findet.
Nach der Premiere in Toronto ist eine Afterparty mit einem All-Night-Long-Set von Ben UFO im Mooi Space geplant.
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Quelle: Mixmag
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