Es ist soweit – die mit großer Spannung erwartete Sensation in der Düsseldorfer ESPRIT Arena steht vor der Tür. Lange wurde das LineUp geheim gehalten, seit Kurzem nun stehen die Namen aller Akteure, die morgen vor Ort sind, fest. Unter dem Motto „Source Of Light“ werden neben Mr. White, Steve Angello und MC Roga auch Moguai und Moonbootica an den Start gehen. Darüber hinaus findet mit The Man With No Shadow ein absoluter Senkrechtstarter aus den Niederlanden Platz im Künstleraufgebot.

Wir erreichen den geheimnisvollen Mann ohne Schatten am Telefon und sprechen mit ihm über seine Verbindung zum weißesten aller weißen Events, seinen Wurzeln und der womöglich nicht vorhandenen Notwendigkeit eigener Produktionen für den Erfolg eines DJs. Seit 2008 gehört The Man With No Shadow zu den sensation deluxe-Residents – in diesem Jahr feierte er schließlich sein Debüt auf der Mainstage beim Event in Amsterdam. „Es war absolut fantastisch. Vor 40.000 Leuten zu spielen ist einfach unglaublich und schwer in Worte zu fassen. Ich war sehr zufrieden mit meinem Set, so dass dieses Ereigniss sicherlich zu meinen persönlichen Highlights zählt. Ich denke noch immer mit einem Lächeln daran zurück, die volle Arena grooven zu sehen.“ In Deutschland wird er ebenfalls auf der Mainstage zu sehen und zu hören sein. Lampenfieber stellt sich auch bei dieser Edition ein: „In einem für die elektronische Musik so wichtigen Land wie Deutschland bei so einem tollen Event zu den Main-Acts auf der großen Bühne zu spielen, ist für mich eine große Ehre. Ich erwarte auch hier eine tolle Nacht mit einer Menge Freunden“.

Doch wer genau ist dieser Mann, der sich The Man With No Shadow nennt? In den Niederlanden hört man seinen Namen immer häufiger – vor allem in Verbindung mit seinen eigenen GZG-Partys, die er bereits seit Jahren auf verlassenen Fabrikgeländen und in beeindruckenden Off-Locations veranstaltet. Und seine Anhängerschwar wächst seit dieser Zeit rapide. Heute hostet er eigene Bühnen auf Festivals wie dem Mysteryland und gehört zum festen Stamm der Sensation-Künstler. „Ich war schon recht früh von elektronischer Musik beeindruckt. Mit elf habe ich in Den Haag das ‚Rave The City‘ erlebt und seitdem meine gesamte Zeit mit der Szene verbracht. Im Laufe der Jahre habe ich viele verschiedene Genres gesehen und gelebt. Nun bin ich bei Techno angelangt und fühle mich sehr wohl. Auf einer meiner Partys, die ich in und um Amsterdam herum veranstalte, sah mich einer von den ID&T-Verantwortlichen. Es folgte eine Einladung, auf einer Afterhour zu spielen. Daher stammt der Kontakt. Wie sagt man so schön: ‚Zur richtigen Zeit am richtigen Ort‘.“

So einfach dies auf der einen Seite klingt, umso verwunderlicher ist es, dass ein Künstler in der heutigen Zeit ohne nennenswerte Produktionen solch einen Status erlangt. „Ich denke, Qualität setzt sich früher oder später eben durch. Aufgrund meiner jahrelangen Erfahrung als Veranstalter und der obsessiven Passion als DJ sind das zwei elementare Dinge, mit denen man auch ohne Hits in den wichtigen Charts erfolgreich sein kann. Ich wollte schon früh in der Lage sein, von der kleinen privaten Afterhour bis hin zum großen Arena sämtliche Floors bespielen zu können. Wenn ich am Mixer stehe, bin ich in meinem Element. Ich bin froh, dass es auf Anklang stößt.“

Mit seinen GZG-Events kreierte er in und um Holland herum eine Art neue Szene – außerhalb der bekannten Clublandschaft. Losgelöst von bislang bekannten Normen ließ er mit seiner eigenen Vision eine Art Underground aufleben. „Mein persönliches Highlight fand im November 2010 statt. Wir feierten in einer alten, brach liegenden Lagerhalle und es war so, wie man es sich fast nur hätte erträumen können. Wir haben die Location erst wenige Stunden vorher bekanntgegeben und feierten Abends mit über 2.000 Leuten bis in die Morgenstunden – ohne Besuch jeglicher Behörden. Ich denke, dieses Event hat auch mich als DJ ein großes Stück nach vorne gebracht.“

So weit nach vorn, dass er in den vergangenen Wochen u.a. ein sechsstündiges Closing-Set am Strand des Woodstock Festivals spielte, in Belgien beim Mekitburn Festival auftrat und auch auf Ibiza an den Decks stand. Auf Produktionen möchte er in den kommenden Wochen dennoch nicht verzichten. „Natürlich ist es ein tolles Gefühl, wenn man seine eigenen Tracks spielen kann. Vor einem Jahr ist bereits ein Track von mir erschienen. Ich habe in der Zwischenzeit auf Manual and Bangbang releast und arbeite seit einigen Monaten an neuem Material. Genaueres wird man Anfang 2013 erwarten dürfen.“ Zu guter Letzt kommen wir natürlich auf seinen Künstlernamen zu sprechen. Auf die Frage, welche Geschichte hinter The Man With No Shadow steckt, grinst er freundlich und antwortet: „Das wird mein Geheimnis bleiben. Wir sehen uns in Düsseldorf!“

Neben den üblichen Karten für 75 EUR und den VIP-Tickets für 150 EUR, die ebenso an jeder bekannten VVK-Stelle zu erwerben sind, lässt sich auf www.sensation.com das „Ticket + Hotel“-Package buchen. Ab 205 EUR gibt es damit ein ansprechendes Rahmenprogramm, um den Trip nach Düsseldorf unvergesslich zu machen. Transfer vom und zum Hotel sowie Late-Check-Out sind Bestandteile dieses Pakets. Solltet ihr das Auto stehen lassen wollen, findet ihr auf der Homepage zahlreiche Partybus-Angebote aus allen Richtungen des Landes.

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