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Studie – Menschen, die psychedelische Drogen nehmen sind weniger gewalttätig

Eine Studie, die von Forschern der University of Alabama durchgeführt und im Journal of Psychopharmacology veröffentlicht wurde, fand heraus, dass Menschen, die psychedelischen Drogen wie LSD oder Psilos einnehmen, weniger oft gewalttätige Verbrechen wie Körperverletzung oder Diebstahl begehen. Wer hatte das gedacht? Die Hippies in den 60ern wussten das bereits und brauchten dafür keine Studie.

Es wurde herausgefunden, dass Konsumenten von Haluzinogenen um 12 Prozent weniger wahrscheinlich ein Verbrechen wie Körperverletzung begehen. 18 Prozent werden weniger wahrscheinlich für ein Gewaltverbrechen eingesperrt werden und 27 Prozent weniger wahrscheinlich ein Verbechen wie Diebstahl begehen, als Leute, die noch nie in den Kontakt mit psychedelischen Drogen kamen.

„Einfach ausgedrückt, der positive Effekt dieser Drogen habe sich bewährt“, heißt es in der Studie.

480.000 Umfragen wurden für die Studie von der National Survey on Drug Use zwischen 2002 und 2014 gemacht. Die Studie zeigte auch, dass Konsumenten anderer illegaler Drogen wie Kokain oder Ecstasy wahrscheinlicher ein Gewaltverbrechen begehen.

Die Studie fand eine Verbindung zwischen Haluzinogenen und gewaltfreien Verbrechen. Lebenslange Konsumenten seien öfter bereit, Drogen zu verkaufen, da dies als „prosozial“ angesehen wird. Die Wahrscheinlichkeit ist bei diesen Leuten um 47 bis 68 Prozent höher. Sie glauben, dass es positive Effekte hat, wenn sie medizinische Drogen zu therapeutischen Zwecken verkaufen.

Eine Vielzahl von Studien in den 50ern und 70ern mit gezwungener psychedelischer Behandlung bei Gefängnisinsassen brachte keine positiven Ergebnisse hervor. Dies wird gern als abschreckendes Beispiel genannt.

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