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UK-Minister untersucht Rassismus auf Raves


Elektronische Musik hat auf der Insel eine lange Geschichte und die Grime- und Garagepartys sind nahezu legendär. Die gebuchten Artists müssen für ein Booking ein sogenanntes „696“-Formular ausfüllen. In diesem muss über Geburtsname, Handynummer, Künstlername oder Privatnummer berichtet werden. Viele schwarze Künstler in dieser Szene beschweren sich mittlerweile darüber, dass sie aufgrund dieses Formulars nicht auf Partys gebucht werden und rufen zum Kampf gegen Rassismus auf. DJs wie P Money sind deshalb in Gesprächen mit Londons Bürgermeister Sadiq Khan, um das umstrittene Booking-Formular zu verbieten.
Jetzt ist diese Angelegenheit beim britischen Kulturminister gelandet, der über eine ausführliche Untersuchung berät. Außerdem verdichtet sich die Kritik an der örtlichen Polizei, die laut den Künstlern Grime-Parties regelmäßig unfair behandelt: „Wenn z.B. bei Ed Sheeran ein Feuer ausbricht, müsste er mit Sicherheit nicht ein 696-Formular bei seinem nächsten Konzert ausfüllen. Dort könnten sich Leute prügeln, und die Polizei würde nicht einschreiten.“

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