Cns_080_banner



Glückwunch nach Offenbach, Connaisseur hat eine Dekade vollgemacht. Streng genommen war der Geburtstag schon Ende letzten Jahres, aber das feine Päckchen, was nun herauskommt, brauchte noch eine Weile. Sechs Tracks – zwei Digital-Releases mit jeweils drei Tracks –, ausschließlich Kollaborationen, die es vorher noch nicht gab. Den Anfang machen Olderic und Peter Pardeike mit dem Titel „Connaisseur“. Ein Ritterschlag fü den Track, dass er den Namen des Labels trägt und das vollkommen zu Recht. Deeper Shit mit Trance-Antrieb und einem magischen Break. Es folgen Lehar und Musumeci mit „Azymuth“, ein smarter und klickernder TechHouse-Trip mit Melodie und Raum. Weiter geht es mit Silky Raven und Solaris, die uns „Stars“prasentieren, eines feines bleependes Electronica-Monster, das sich durch Schaltkreise und Module frisst. Weiter geht es nun mit dem zweiten Teil und hier starten Aril Brikha und Chymera. Ihr „Nihari“ sendet Grüße nach Detroit und verzaubert alle Dancefloors mit technoiden Rhythmen zwischen Motor City und Offenbach. Labelboss Alex Flitsch hat sich mit The Element verbündet und lässt mit „Puma“ einen schleichend-brummenden Tech-Killer vom Stapel. Schließlich das Finale mit Of Norway, Preben Olram und Sängerin Linnea Dale. Deren Beitrag ist ein Cover des 90er-Alternative-Songs „Pets“ von Pornos for Pyros. Eine funkelnde Perle auf dem Housefloor mit bezaubernden Vocals und schaurig-schönen Synthie-Ausritten. Ein wahrlich feines Päckchen, was uns Connaisseur hier als State-of-the-Label-Art präsentiert, da muss man sich um die kommenden zehn Jahre keine Sorgen machen. Chapeau! Und die Vinylfreunde kommen auch nicht zu kurz, drei der sechs Tracks finden auch ihren Weg ins Plattenregal. 10/10 dr.nacht

Exklusive Premiere: Aril Brikha & Chymera – Nihari