MAYDAY_2014(2)
Viel Staub hat Westbam mit seinem Ausstieg aus dem Unternehmen Mayday aufgewirbelt. Ein Ausstieg, den er u.a. damit begründet,  dass „diese Tradition von der I-Motion weder besonders geachtet wird, noch das man sich bemüht etwas von dieser Tradition fortzuführen.
Und auch in seiner restlichen Pressemitteilung (die ihr HIER nachlesen könnt) ging er nicht zimperlich um mit der Veranstaltungsagentur. Und so war es nur eine Frage Zeit, dass eine Reaktion seitens I-Motion folgen würde. Die kam nun auch und zwar von Gründer Nik Schär, der dem Nachrichtenportal Der Westen ein Interview gab. Das fiel nicht schmeichelhaft für das DJ-Urgestein aus, denn Schär behauptet, dass Westbam einfach nicht mehr gebucht wurde, weil er das zwei- bis dreifache seiner Gage gefordert habe. Das könne er schriftlich dokumentieren. Und er legt nach, wirft Westbam Scheinheiligkeit vor: „Diese Stellungnahme ist der Frust eines verkannten Selbstverwirklichers, der den Blick für die Realität und für Selbstreflektion verloren hat. Wir haben mit I-Motion die Mayday 2007 von Westbam und seinem Label Low Spirit übernommen, als sie wirtschaftlich nicht mehr funktionierte. Innerhalb von drei Jahren haben wir die Besucherzahl mit einem neuen Konzept verdoppelt.“ 
Und auch bei der Hymne der Members Of Mayday gab es Probleme, da zeigte sich Westbam beratungsresistent und ließ keine Kritik von I-Motion zu.


Ob hier nun das letzte Wort gesprochen wurde, bleibt zu bezweifeln. Wer hat Recht? Unklar. Und warum es nun zu einer Schlammschlacht mutiert? Man kann es nur vermuten, aber es muss auch mit gekränkten Egos zu tun haben …

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HIER gibt es das ganze Interview mit Nik Schär.

 

Quelle: www.derwesten.de