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Text: Torsten Widua

Sechs Ausgaben World Club Dome in Frankfurt, drei Ausgaben der Winter Edition in Gelsenkirchen und ab diesem Jahr in Düsseldorf sowie ein Ableger in Südkorea. Die Marke World Club Dome hat schon jetzt legendäre Eventgeschichte geschrieben. Mit einem Team rund um BigCityBeats-Gründer und -Geschäftsführer Bernd Breiter, das sich immer wieder neu findet und erfindet. In Veranstaltungen der absoluten Superlative. Hier ein Status quo:

World Club Dome, Commerzbank-Arena, Frankfurt am Main
2013 noch eintägig und nur im Arenabereich stattfindend, kamen im ersten Jahr 25 000 Partypeople in die deutsche Musikmetropole. Mehr als 100 DJs waren gebucht. Ein Jahr später: Vom 31.05. bis zum 01.06. feierten pro Tag mehr als 30 000 Besucher den WCD auf zwölf Floors, mit 150 Acts. Und die Erfolgsgeschichte ging weiter. 2014 führten die Veranstalter das Event an drei Tagen durch. 14 Bühnen, 150 DJs, eine Live-Ausstrahlung auf RTL 2, 100 000 Besucher. Nächste Neuerung im Jahr 2016: Erstmals gab es die World Club Dome Pool Sessions und eine Camping-Area. Die Bilanz: 120 000 Gäste, 150 Acts. Im Folgejahr 2017 statteten 140 000 Feiernde Frankfurt einen Besuch ab – und dieses Jahr waren es noch einmal 20 000 mehr.


World Club Dome Winter Edition, Veltins-Arena, Gelsenkirchen

2015 erschien die Winterausgabe zum ersten Mal auf den Bildflächen der Veranstaltungsproduktionen. Als größte DJ-Show der Welt angepriesen, war die Nummer 1 der weltweiten DJ-Charts gebucht: Hardwell. Verfügbar: 40 000 Karten. Nach nur 72 Stunden hieß es: sold-out. 2016 holte man das Brüder-Duo Dimitri Vegas & Like Mike ins Ruhrgebiet. Im Zuge ihrer „Bringing The World The Madness”-Tour legten die Belgier ein 90-minütiges Set hin – und zusammen mit den Support-Acts Le Shuuk, Angemi, Wolfpack und Mattn, die jeweils eine Stunde spielten, wurde der Weltrekord aus dem Vorjahr mit 45 000 Besuchern noch einmal gebrochen: Der größte Club der Welt. 2017: Martin Garrix zog als Headliner mehr als 38 000 EDM-Fans an. 2018: Der Neustart. Aus einem Tag werden drei – und mit dem Neustart kommt ein Umzug: in die beheizbare Arena in Düsseldorf. Mehr als 100 DJs und Acts sind vom 16. bis zum 18. November 2018 Part of the Party.


World Club Dome Korea

Letztes Jahr zum ersten Mal aus der Taufe gehoben und sofort ein Mega-Erfolg. Mehr als 100 000 Gäste strömten nach Incheon in die südkoreanische Arena. Vom 14. bis zum 16. September ziehen dieses Jahr die Massen an: Armin van Buuren, Dimitri Vegas & Like Mike, Ferry Corsten, Krewella, KSHMR, MaRLo, Martin Garrix, Sam Feldt, Steve Aoki, Timmy Trumpet, W & W und viele andere.


World Club Cruise

Der erste schwimmende Club der Welt. Mit sieben Floors. Auf der TUI „Mein Schiff 2” stachen im April 2 000 Hobbykapitäne und Musikfans in See. Die Route führte sie von Mallorca nach Barcelona und Ibiza zurück nach Mallorca. 2018 ging es von Palma de Mallorca über Marseille und Barcelona zurück nach Mallorca. Der Ausblick auf 2019: größer, spektakulärer, Fokussierung auf Ibiza. Mehr dürfen wir an dieser Stelle noch nicht verraten. Seid gespannt.

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World Club Jet und World Club Train

Die Idee: Den World Club Dome Frankfurt von mehreren europäischen Flughäfen aus erreichen – und auf dem Weg nach „Mainhattan” ordentlich feiern. So wurde der Airbus A-340 zum fliegenden Club umgebaut. Ähnlich clubby, nur eben auf dem Boden geblieben, ging es via ICE nach Frankfurt. In beiden Fällen mit an Bord: hochkarätige DJs. So reiste man beispielsweise mit 300 km/h von Köln nach FFM.


World Club Dome Zero Gravity

Der erste Club in der Schwerelosigkeit. Am 7. Februar 2018 jetteten 40 ausgewählte Partypeople aus allen fünf Kontinenten in die Null-G-Zone. Musikalische Unterstützung durch W & W sowie Steve Aoki. In Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA gewann dieses Experiment eine große mediale Bedeutung. Die Idee kam Bernd Breiter, als er morgens eine Sendung im Fernsehen sah, in der es um Astronautentraining ging. Die Vision im Team vorgetragen, dort gebrainstormt, wurde aus der Fiktion Realität. Eine Realität, die weltweit ihre Runde machte und der Marke World Club Dome zu noch größerer, internationaler Popularität verhalf. Das erwünschte und verwirklichte Ziel: keine Gewinnmaximierung, kein Profit durch hohe Eintrittspreise – die Karten konnte man ausschließlich gewinnen! –, sondern die Umsetzung einer verrückten Idee. Experiment: gelungen.

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