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In der vergangenen Woche wurden in Hamburg 1,1 Tonnen hochreines Kokain beschlagnahmt. Der geschätzte Straßenverkaufswert soll bei 200 Millionen Euro liegen.

Hauptverdächtiger ist ein 39-jähriges Mitglied einer Rockerbande. Bereits im Februar wurde der Mann von der Soko ins Visier genommen. Damals hatte man kleine Mengen Marihuana in seiner Wohnung gefunden. Doch man blieb dran und wurde offensichtlich fündig.

Die Behörden folgten einem verdächtigen LKW zu einer Spedition und beobachteten, wie fünf Männer anfingen zu entladen. Beim Zugriff hatten die Männer bereits 1000 Pakete mit jeweils einem Kilogramm Kokain ausgepackt. Der Rest wurde im LKW gefunden. Die Verdächtigen leisteten keinen Widerstand und wurden umgehend verhaftet.

Insgesamt wurden elf Männer festgenommen. Des Weiteren wurde ein Kilogramm Marihuana und etwa 170.000 Euro Bargeld sichergestellt. Es ist immer noch unklar, ob der 39-Jährige Hintermänner oder Finanziers für den Deal hatte. Normalerweise sind Rocker scheinbar eher an Prostitution, Waffengeschäften und kleineren Drogendeals beteiligt. Die Größenordnung dieses Geschäfts lässt weitere Drahtzieher vermuten, da allein der Einkaufspreis der Drogen im zweistelligen Millionenbereich liegt.

Im Moment gibt es eine Überproduktion an Kokain Südamerika. Daher herrscht in Europa derzeit eine regelrechte Kokainschwemme. Der Großhandelspreis für Kokain liegt aktuell bei 24.000 Euro. Deshalb ist ein stark gestrecktes Gramm der Droge auf der Straße schon für 50 Euro zu kriegen.

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