Alle DJs sind gleich. Manche sind allerdings gleicher …
Hier sind zehn Unterschiede zwischen EDM- und Underground-DJs.

 

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10 Unterschiede zwischen EDM- und Underground-DJs



1. Mikrogeschrei

Wenn die Leute nicht wissen wann der Drop kommt, dann muss man ihnen das noch mal vorsagen. Dazu ein „Everbody fucking jump“ oder „Make some fucking noise“ kommt immer super.

2. Aufs Pult klettern
Ja die Martin Garrixe und Axwell Λ Ingrossos dieser Welt sind schon echte Akrobaten. Da kommt kein Set aus ohne dass man mindestens 3 mal einen Handstand auf den Playern machen und mit einem dreifachen Rückwärtssalto genau während des Drops wieder landen muss. Cirque du Deejay.

3. Millionengagen
Selbst unsere geliebten Underground-DJs bekommen inzwischen doch ganz beträchtliche Gagen, so ist es nicht. Von Summen wie einer Viertelmillion Euro für 90 Minuten sind wir aber doch noch ein Stück entfernt. Das sind David Guetta und Co absolut nicht. Festivals und verrückte Ibiza-Clubs zahlen das.
Vielleicht ist das aber auch etwas, worauf die Underground-DJs ein wenig neidisch sind und deshalb mal gern gegen EDM haten?

4. 60-Minuten-Sets
Bei einem 60-Minuten-Set dreht sich jeder echte Raver im Grabe um. Da hat der Spaß ja noch gar nicht richtig begonnen, da hört er wieder auf. Da fängt das Teil an zu scheppern, wenn der Lieblings-DJ seinen letzten Track spielt. Kacke ist das.
Im Underground gibt’s keine 60-Minuten-Sets.

5. Rider so groß wie Telefonbücher
Champagnerflaschen für den mitgebrachten Hund, ein neues iPhone oder 1000 EUR Handgeld in der jeweiligen Währung sind keine unüblichen Forderungen auf DJ-Ridern. Wenn da die Player nicht alle in exakter Reihenfolge stehen, wie auf der im Rider mitgelieferten Zeichnung zu erkennen, dann wird überhaupt garkeine Musik angemacht.

6. Mini-
Im EDM- und Pop-Bereich sieht man immer wieder so einige Jungs und Mädels die Charts stürmen, bevor sie überhaupt legal in einem Nachtclub gehen dürfen. Dieses Phänomen ist im Underground eher seltener zu bestaunen. Oftmals sind es dann doch eher die Jahre die einem echten DJ die nötige Reife verleihen. Techno-DJs sind wie ein guter Wein sagt man ja auch, oder Sven Väth?

7. -Playbackshow
Böse Zungen behaupten ja schon mal dass es eventuell unter ganz bestimmten Bedingungen unter Umständen vorgekommen sein soll, dass DJs ein vorgemixtes Set gespielt haben. Wir würden das niemals behaupten. Niemals.
Bei auf den Drop geplanten Feuerwerken und immer zum Songtext passenden Visuals kann man natürlich schon auf den Gedanken kommen, dass ein Hardwell bei Festivalauftritten eben nicht mal eben spontan die Tracks zusammen mischt die er gerade so mal eben auf seinem USB Stick findet …

8. Clubgigs
Die größten DJs der EDM-Szene kann man fast unmöglich mal in einem Club bestaunen. Das liegt natürlich hauptsächlich an den hohen Gagen.
Underground DJs wiederum spielen auch immer wieder in kleinen Clubs, auch wenn die ihnen vielleicht nicht Festivalgagen zahlen können. Es aber einfach Spaß macht.

9. Schallplatten
Nicht alle Underground DJs legen Vinyl auf, allerdings gibt es keinen EDM-DJ der das tut.
Das schwarze Gold ist für Underground-Musik vorbehalten.

10. Die Bühne
Auch wenn auf so einigen Festivals unsere liebsten „Underground-DJs“ schon eine beachtliche Bühnenshow hinter sich aufgefahren bekommen, hält diese sich gegenüber EDM Festivals doch noch in Grenzen. Es muss halt ein Spektakel sein. Da gerät die Musik schon ein wenig in den Hintergrund.

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