Die Soforthilfen werden fortgesetzt und ausgeweitet: Senat beschließt Eckpunkte für weitere Überbrückungs- und Sofortprogramme im Gesamtvolumen von rund 1,8 Mrd. EUR – Bundesprogramme werden durch landesspezifische Hilfsprogramme in Höhe von 525 Mio. EUR ergänzt. Aus der Pressemitteilung des Senats geht vom 26. Juni hervor, dass eine Ausweitung der Soforthilfen weiterhin zur Milderung der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie beitragen soll. Der Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz sagt in der Pressemitteilung: „Das Land Berlin hat frühzeitig und unbürokratisch in der Corona-Krise in großem Umfang effektive Soforthilfen auf den Weg gebracht. Dass die Hilfsprogramme des Senats und der Bundesregierung wirksam waren, zeigen die Zahlen der IBB. Rund 420.000 Arbeitsplätze wurden vorläufig gesichert. Jetzt kommt es darauf an, die Überbrückung zu verlängern und, wo möglich, einen wichtigen Impuls für das Hochfahren der Berliner Wirtschaft und deren Revitalisierung zu setzen. Das aktuelle Hilfsprogramm sieht nachhaltige, tragfähige Lösungen vor. Damit werden wir der besonderen, branchenspezifischen Notsituation nach der Corona-Krise und unserer Verantwortung für unsere Stadt und die Berlinerinnen und Berliner gerecht.“

Das zur Verfügung gestellte Geld wird aufgeteilt und den unterschiedlichen Branchen und Sektoren zur Verfügung gestellt. Erwähnenswert ist, dass zur Ankurbelung des Kultur- und Veranstaltungstourismus nur 10 Millionen EUR bereitgestellt werden. Dabei ist unsere Branche doch die, die unter anderem momentan am stärksten betroffen ist. Wir wissen, dass Solo-Selbstständige unserer Branche, wie Musiker, dringend auf Soforthilfen angewiesen sind und hoffen, dass diese Erweiterung helfen wird. 

Den gesamten Beschluss des Senats könnt ihr hier lesen: https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.951736.php?fbclid=IwAR3F1NH2YdalwOp_T7MNz0SNS_C2djUHe9y4NFMnE2BuguDDdAfvXEyFl2s

 

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