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Ein recht vielschichtiges Album legt Aardvarck mit „Cult Copy“ vor. Teils beklemmende, traurig-schöne Soundscapes gehen einher mit nach Detroit schielenden, schleifenden Beats – mal zart und zerbrechlich, dann wieder rumpelnd und metallisch. Leider bringt Aardvarck nicht immer alles auf den Punkt, viele Tracks können sich gar nicht recht entscheiden, in welche Richtung sie denn nun wollen, manches klingt sogar regelrecht durcheinander. Versöhnlich stimmen dagegen die vielen ambientartigen Klangcollagen, die zwischendurch wieder auffunkeln und „Cult Copy“ somit zwar den Charakter des reinen Dance-Albums nehmen, darum scheint es hier aber auch gar nicht zu gehen. Insgesamt zwar nicht mein neues Lieblingsalbum aber immerhin noch in Ordnung. [4/6] Sanomat