Amsterdam Dance Event 2019 – mit Patrice Bäumel in Amsterdam


Seit 23 Jahren lebt Patrice Bäumel schon in Amsterdam, zog damals aus der ostdeutschen Provinz in die niederländische Metropole. Im gleichen Jahr fand auch das Amsterdam Dance Event erstmalig statt – mit 300 Delegierten und 30 DJs noch weit entfernt vom heutigen Mega-Event der elektronischen Szene. Bäumel erzählt uns, was man während seines ADE-Besuches, außerhalb des offiziellen Programms machen kann und warum Amsterdam eigentlich immer eine Reise wert ist. 

Was für eine Rolle spielt für dich das Amsterdam Dance Event und wie würdest allgemein den Stellenwert einschätzen?

Das ADE ist mittlerweile die weltweit unbestrittene Nummer 1 unter den elektronischen Musikkonferenzen. Nirgendwo sonst lassen sich Business und Spaß so gut miteinander verbinden. Für die Stadt Amsterdam ist das natürlich eine ausgezeichnete Gelegenheit die Welt willkommen zu heißen und dabei neue Freunde zu gewinnen.

Was magst du besonders am ADE?

Ich mag es, all die Menschen, mit denen ich im Laufe der Jahre zusammengearbeitet habe, bei mir zu Hause wiederzutreffen. Oft sind das total überraschende Begegnungen.

Auf welchen Partys wirst du auflegen? 

Auf der STRAF_WERK-Party von Kölsch und dem Dockyard Festival.

Erinnerst du dich an dein erstes ADE?

Das ist schon so lange her, dass sich die Erinnerungen mit anderen Jahren vermischen.

Was hat dich eigentlich nach Amsterdam geführt?

Die Lust auf eine positive und internationale Lebensumgebung und das Bedürfnis, eine neue Sprache kennenzulernen.

Wie würdest du die Einwohner und  Atmosphäre der Stadt beschreiben?

Sehr locker, genussorientiert und tolerant. Leben und leben lassen.

Gibt es einen Club, den du besonders empfehlen kannst?

Das ist abhängig vom Abend, aber grundsätzlich sind De School, Shelter und De Marktkantine gute Läden. Während des ADE ist das Angebot natürlich noch weitaus größer.

Wie würdest du die elektronische Szene der Stadt beschreiben?

Vielseitig, aber letztendlich doch Techno-lastig. Obendrein wohnen jede Menge internationale Künstler in der Stadt, die auch vom tollen Flughafen profitieren.

Gibt es ein Viertel, in dem du sehr oft zu treffen bist, was du empfehlen kannst?

Ich wohne im Jordaan-Viertel, das ist sehr zentral gelegen und urgemütlich.

Kannst du uns zwei, drei Restaurant-Tipps geben?

Mein Lieblingsitaliener ist Toscanini, gut holländisch isst man im Café Restaurant Amsterdam und für den Brunch ist Staring at Jacob meine Stammadresse.

Kannst du einen Plattenladen empfehlen?

Concerto ist sehr vielseitig, aber wer elektronische Musik sucht, kommt nicht an Rush Hour Records vorbei.

Was sollte man sich in Amsterdam auf jeden Fall noch anschauen? 

Ein Spaziergang zur idyllischen Prinseneiland lohnt sich, das ist die vielleicht hübscheste Ecke der Stadt. Ansonsten liebe ich den ländlichen Norden der Stadt – Schellingwoude und Durgerdam sind sehr schöne Gegenden, auch um der ADE-Hektik zu entfliehen.

 

STRAF_WERK x Kölsch presents IPSO
18.10., ab 23 Uhr
Line-up: Kölsch, Henrik Schwarz, Patrice Bäumel & Nicky Elisabeth

Dockyard Festival
19.10., 11–23 Uhr
Line-up: Charlotte de Witte, Dubfire, Len Faki, Nastia, Patrice Bäumel, Ellen Allien, Len Faki, Marcus Worgull u. v. m.

 

 

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www.amsterdam-dance-event.nl
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