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Berliner Forschungsinitiative sucht Teilnehmer für Marihuana-Studie Foto: ACI Prensa


Es wurde schon viel geforscht, inwiefern Cannabis kranken Menschen helfen kann. Nun möchte eine Initiative aus Berlin mit einer Studie herausfinden, wie sich Cannabis auf die Psyche gesunder Menschen auswirkt.

Im Rahmen der Studie Forschungsinitiative Cannabiskonsum sollen die Teilnehmer bis zu 30 Gramm Cannabis monatlich aus Apotheken erhalten. Die Studie soll über mehrere Jahre gehen. Noch wurde die Studie zwar nicht von der Bundesopiumstelle genehmigt, jedoch wurden schon einige Details bekannt gegeben.
Das Verfahren ist recht aufwendig. Es muss für jeden einzelnen Teilnehmer ein separater Antrag gestellt werden. Dies verordnet das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Erst danach wird vom Bundesinstitut entschieden, ob die Studie genehmigt wird. Die Leiter der Studie sind sich über die behördlichen Hürden bewusst, gehen jedoch mit einem gesunden Optimismus ans Werk.

Das Bewerbungsverfahren läuft bereits seit dem 6. Februar. Die Initiative schlägt dann der Bundesopiumstelle Bewerber vor, die entscheidet letztendlich welche Bewerber zugelassen werden. Bei dem Bewerbungsformular werden einfache Fragen gestellt. Ausgeschlossen wird man von der Studie, wenn man das für die Studie bereitgestellte Cannabis an Freunden oder sonstigen Personen weitergibt.

Die Studie wird von Thomas Schnell, Professor für Klinische Psychologie an der Medical School Hamburg geleitet. Man hofft darauf, noch in diesem Jahr alle gesetzlichen Voraussetzungen zu erfüllen, damit mit der Studie begonnen werden kann.

Quelle: BusinessInsider

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