Berühmtester Drogenschmuggler der Welt stirbt im Alter von 78 Jahren Foto: facebook


Der berühmte Drogenschmuggler George Jung, der Teil des Medellin-Kartells war, starb vergangene Woche im Alter von 78 Jahren.

Die Umstände seines Todes sind unbekannt. Es wurde lediglich auf seinem Social Media Profil angegeben, dass er von uns gegangen sei. TMZ berichtete, dass Jung kürzlich an Leber- und Nierenversagen litt, was wohl zu seinem Tod führte.

Auf der Höhe seiner Karriere als Drogenschmuggler, machte Jung mehrere Millionen Dollar am Tag, indem er mit Kokain bepackte Flugzeuge von Südamerika in die Vereinigten Staaten flog.

Mit Pablo Escobar an der Spitze, wurde das Medellin-Kartell der größte Drogenschmuggelring in der westlichen Hemisphäre. In den Topzeiten verdiente der Drogenring schätzungsweise 420 Millionen Dollar pro Woche. Oder 22 Milliarden pro Jahr.

In dem Film „Blow“ von Ted Demme wurde das Leben des George Jung portraitiert. Er wurde dabei von keinem Geringerem als Johnny Depp dargestellt. Der Film ist eine Adaption des Buches „Blow: How a Small-Town Boy made $100 Million With the Medellin Cocaine Cartel and Lost It All“.

George Jung war auch als Boston George oder El Americano bekannt. Er wurde wegen seiner Taten verurteilt und verbüßte eine Haftstrafe von fast 20 Jahren. Er sah sich selbst nicht als Gangster, sondern als Gesetzesloser. Dabei zitierte er Bob Dylan: „When you live outside the law, you must be honest. A gangster is a person who steals and cheats and takes. I never took. I just gave.”

Der ehemalige Drogenschmuggler sprach in hohen Tönen vom Film „Blow“: „Der Film hat ein bisschen was für jeden. Rat, Betrug, die Liebe der Eltern, Verlust der Eltern, geplatzte Träume. Es ist eine Lehrstunde fürs Leben.“

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