Wir bei FAZE sind ja bekanntlich keine Unmenschen und unterstützen gerne die kleinen Leute mit ihren großen Ideen. Eine dieser Ideen ist der Syncarp des Produzenten Cantrell Hepner aus Frankreich. Es handelt sich hierbei um einen Hardware-MIDI-Arpegiator. Was das soll? Nun, hiermit könnt ihr über ein hübsch designtes Hardware-Gerät Arpeggios an euren Synthesizer-Park schicken. Somit braucht ihr keinen PC-Arpeggiator, um eure Synthies mit Noten zu versorgen, sondern nur noch ein Keyboard und den Syncarp. Da dieser, wie der Name bereits erahnen lässt, sich mit eurem Projekt syncen lässt, müsst ihr euch hierüber keine Sorgen machen und könnt somit mehrere Synthesizer einheitlich über einen Arpeggiator steuern, statt sich über Eigenheiten jedes einzelnen Synthesizer-Arpeggios zu ärgern, der wahrscheinlich nicht einmal gesynct ist. Damit erweitert man vor allem das Spektrum alter Analog-Synthesizer wie des Korg MS-20 beträchtlich. 

Jetzt die Hardfacts: Auf der Oberfläche kann man Tempo, Swing, Notenlänge, Oktavensprünge, Pattern und die Richtung des Arpeggios einstellen. Auch Pitchbends, Hold-Function oder unterschiedliche Velocity-Modes sind kein Thema für den Syncarp. Dagegen ist die Finanzierung des Projekts das Hauptthema. Unten findet ihr den Link zum Crowdfunding auf Kickstarter, wo eine Community zusammen die Produktion des Syncarps finanziert und wir so gemeinsam zu Produzenten einer echt guten Idee werden.

Mein Lieblingsarpeggio hört man übrigens auf „Recovery“ von Rival Consoles. Welches ist deins? 

 

Aus dem FAZEmag 112/06.21
Text: Matthias Thienel
www.kickstarter.com/projects/chordmonger/syncarp