Claptone hat sein drittes Studioalbum „Closer“ angekündigt. Mit dabei sind Pop-Ikonen wie Barry Manilow, Seal und viele mehr.

„Closer“ erscheint zwar erst im November, vorab hat der mysteriöse Mann mit der goldenen Schnabelmaske allerdings bereits die Singles „Zero“, „Golden“, „My Night“ und nun „Wake Up“ (feat. James Vincent McMorrow) veröffentlicht. Über „Wake Up“ sagt Claptone: „Lasst „Wake Up“ eure Herzen mit intensiv-tiefen und ehrlichen Texten erobern, gebettet in einem Garage-Bass und mit kraftvollen, erhebenden Piano-Stabs. Es ist eine Sehnsucht, die tief in zu vielen Monaten der Isolation verwurzelt ist, ein emotionaler Stau, der auf der Tanzfläche des ersten Festivals nach viel zu langer Zeit ausbricht. James Vincent McMorrows wunderbar weiche, heisere Soul-Stimme beschwört auf diesem Stück Vintage-90er-Pop-House Momente des Glücks und der Melancholie zugleich.“

Mehr als drei Jahre befand sich „Closer“ in Entwicklung, das als sinnbildlich für die Evolution des Claptone-Sounds betrachtet werden kann. Co-produziert wurde das Album im Übrigen von Stuart Price – seines Zeichens dreifacher Grammy-Gewinner, der bereits mit Größen wie Madonna, The Killers oder Dua Lipa kooperierte.

„Das Album handelt von der Freude und manchmal auch dem Schmerz des Menschseins. Es ist eine Ode an die Zweisamkeit ebenso wie an die Ermächtigung, an den Herzschmerz ebenso wie an die Glückseligkeit. Ich feiere Emotionen. Ich erlaube mir, den Menschen näher zu kommen und auf der Suche nach meiner Seele Mensch zu sein. „Charmer“ war lediglich eine Einführung von einem mystischen Wesen, das aus dem Schatten tritt. Auf „Fantast“ habe ich versucht, meine Wurzeln in der Natur zu finden, und es war eher ein eskapistisches Album, während „Closer“ die Menschen und das Universum in ihnen umarmt“, so Claptone über sein neustes Werk und dessen Vorgänger-Alben.

Neben Features mit Peter Bjorn and John, Seal, Mayer Hawthorne, Mansionair, APRE, Dizzy, SPELLES, Lau.Ra, Two Another und Nathan Nicholson, finden wir auf „Closer“ auch eine Kooperation mit dem eingangs erwähnten Barry Manilow, amerikanische Pop-Ikone und Showman: Ein weiterer Beweis für Claptones Anerkennung durch die Kritiker, die vom Underground bis zur Popmusik reicht. Die Zusammenarbeit kam zustande, als Claptone bemerkte, dass Barry Manilow an einem Fernsehinterview teilnahm, in dem er erwähnte, dass sein Lieblingsact „Some guy named Claptone“ sei. „Also habe ich ihn angesprochen. Er meinte: ‚Lass uns was machen!'“ Manilow (dessen Karriere sich über 50 Jahre erstreckt, mit Hits wie „Mandy“ und „Copacabana“) sagte, er habe „nach einem Dusty Springfield/Pet Shop Boys-Moment gesucht“. Dieser Moment ist nun gekommen, denn Barry Manilow ist auf dem herausragenden Albumtitel „Nobody“ zu hören.

„Ich bin ein Perfektionist, Punkt. Ich habe diese Songs geschrieben und ich liebe diese Songs. Und ich bin sehr glücklich mit dem Ergebnis. […] Ich liebe es, mit einzigartigen Stimmen und einzigartigen Charakteren zu arbeiten. Das treibt mich an, auch bei der Produktion das Beste zu geben“, so Claptone abschließend.

Nach „Zero“, „Golden“ (feat. Two Another) und „My Night“ (feat. APRE), die Anfang des Jahres enthüllt wurden und einen ersten Blick auf die LP boten, erscheint mit „Wake Up“ nun also die vierte Single-Auskopplung des Albums, das am 12. November via Different Recordings / PIAS releast wird.

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