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Labelchef Steve Bug legt die Karten auf den Tisch. Damit wird für jedermann erkennbar, was die frühen Einflüsse für Pokerfalt und seine Künstler gewesen sind. Wie nicht anders zu erwarten, rekrutieren sich viele dieser Ikonen aus dem amerikanischen Bereich. Essence, Magic Noir oder Larry Heard als Fingers Inc. sind hier zu nennen. Als herausragendes Beispiel früherer Houseanthems ist mit “Jam To It Again“ von Aquarius ein Stückchen Musikgeschichte im Gepäck, das jugendlichen Housecharme, naive Samplingaktivitäten und eingeschränkte Maschinenparkklänge unnachahmlich miteinander kombiniert. Doch auch Titel wie “Make U Mine“ von Swing City mit den famos hallenden Keys spiegeln die damalige und unwiederbringbare Zeit imposant wider. Doch auch Europa trug sein Übriges dazu bei, neue Ideen zu lanchieren. D.H.S. mit “House Of God im $50 Mix“, VDT und die knochentrockene Schlagwerkarbeit mit Flummibass von Nick Holder sind echte Highlights. Der massive Einsatz von 303, 808 und 909 fasziniert auch heute noch und lässt “Classic Jams“ zu mehr als nur einer nebensächlichen Retrospektive mit viel rarem 12“ Material reifen. 8 Points/Carsten Becker

 

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