Köln. Dienstag, 20. November 2018. 16:45 Uhr. Als mein Kollege Lukas und ich am WDR-Gebäude ankommen und in Empfang genommen werden, führt man uns direkt durch die heiligen Hallen des hippen Radiosenders 1LIVE, nach oben in die Presse-Lounge. Eine nette Dame bringt uns ein Tablett mit Getränken, während der Personal Assistant die Band Clean Bandit holt. Gute Gelegenheit für Lukas und mich, die Hard Facts über die Band vor dem Interview noch einmal auf den Punkt zu bringen: Clean Bandit … Band aus UK … Weltweit mehr als 40 Millionen Singleverkäufe … Streamings ihrer Musikvideos: über zehn Milliarden … Single „Solo“: der vierte Nummer-1-Hit in UK … Schafften bisher nur Justin Timberlake, One Direction und Lady Gaga … Bekanntester Song: „Rockabye“; stieß „Love Is All Around“ von Wet Wet Wet nach 24 Jahren vom Thron der Singles, die am längsten in den Charts verweilten … Neues Album am Start: „What Is Love?“

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Und dann, dann kommen sie auch schon. Luke und Jack. Zwei Brüder. Luke ist 26, Jack 32 Jahre alt. Um das Trio perfekt zu machen, müsste sich jetzt nur noch Cellistin Grace zu uns gesellen. Doch die wird nicht kommen. Krank. Ans Bett gefesselt. Schade. Freut euch aber trotzdem auf ein irres, irrwitziges, schräges und dennoch informatives Interview. Vorhang auf für: Luke und Jack.

 

Hallo, Jungs. Oder wie man in eurer Heimat sagen würde: „Welcome in Cologne, Jack and Luke.“ Macht’s euch bequem hier in der 1-Live-Lounge. Kleiner Drink gefällig?

Jack: Oh ja. O-Saft ist super.

Luke: Ich warte erst mal noch ab. (schmunzelt)

Ach, ob unserer Fragen? Keine Sorge, wird nicht so schlimm, dass du gleich etwas Hochprozentiges brauchst. So, dann legen wir mal los, oder? Ach übrigens, mal ganz nebenbei: Das ist das erste Interview, das zehn Minuten früher anfängt als geplant. Normalerweise lassen einen die Superstars eher warten.

Luke: Uns war gerade langweilig und dann dachten wir „Hey, let’s go. Let’s start earlier“. (lacht)

Jack: Ne, mal im Ernst. Wir haben ja gerade eine Live-Session hier beim Radiosender gespielt. Und das aufgezeichnete Material ist jetzt im Tonstudio und geht dann in den Schnitt, um anschließend online gestellt zu werden. Da müssen wir ja nicht dabei sein. Also sind wir hier.

Richtig, die Live-Session. Wie war’s?

Jack: Großartig. Obwohl wir sehr nervös waren, da wir auf ein Drittel unserer Band verzichten mussten.

Weil Grace krankheitsbedingt passen musste. Wir hoffen, es ist nichts Ernstes.

Luke: Nein, sie ist nur etwas knocked-out. Aber das war für uns dann schon eine Herausforderung, die Mini-Session ohne unsere Frontfrau zu spielen. Hat aber dennoch gut geklappt und spontan würde ich sagen, dass wir mit dem Ergebnis absolut zufrieden sind.

Jack: Ja, mal gucken, wenn die Songs online sind. Dann quatschen wir noch mal. (lacht)

Wir nehmen an, ihr habt neue Songs gespielt.

Jack: Genau. Vom zweiten Album, das am 30. November erscheint.

Euer Debüt-Album war „New Eyes“. Jetzt kommt mit „What Is Love?“ also der Nachfolger. Wie lange habt ihr daran gebastelt?

Jack: Ich glaube, wir haben acht Jahre lang Songs geschrieben und …

Moment mal. Acht Jahre?

Jack: Oh, stimmt. Wann haben wir „New Eyes“ rausgebracht? (lacht)

Luke: 2014.

Jack: Okay, dann waren es wohl keine acht Jahre. Wobei: Wir haben schon die ein oder andere Idee verwendet, die wir auf unser erstes Album nicht gepackt hatten. Aber die ganz intensive Schaffenszeit an „What Is Love?“ betrug …

Luke: … rund zwei Jahre. Vielleicht auch etwas mehr. Aber weniger als drei Jahre. Und erst recht weniger als acht! (lacht)

Band-Besetzung:
Jack Patterson: Bass, Saxofon
Luke Patterson: Drums
Grace Chatto: Vocals, Cello

Und die erste Single, die ihr aus dem neuen Werk releast habt?

Jack: Das war „Tears“ mit Louisa Johnson. Kurz darauf haben wir die nächste Single „Solo“ zur Veröffentlichung vorbereitet. Dazu gehört natürlich auch immer ein Video. Das fließt in den Prozess mit ein, und das macht es uns halt gerade etwas schwer, genau zu sagen, wie lange wir von A bis Z am Album gearbeitet haben. Wir haben schon früh angefangen und die Entwicklung ging immer weiter und weiter und weiter.

Luke: Und weiter. (lacht) Und in enger Zusammenarbeit mit Warner haben wir dann entschieden, welche Titel das Potenzial haben, als Single auf den Markt zu kommen. Die dritte Auskopplung erschien übrigens mit „Baby“ am 2. November. Ist also noch ganz frisch.

„Baby“ – das sagt der ein oder andere auch zu seiner Freundin. Platter Übergang, ich weiß. Aber ich will eine Brücke bauen zum Thema Liebe. Frage an euch, Jack und Luke: What is Love? Also für euch ganz persönlich?

Jack: Hm …

Luke: Oh, hm …

Keine Eile. Wir haben Zeit.

Jack: Ich habe eine Freundin. Reicht das als Antwort? (lacht) Aber Spaß beiseite. Die Idee, also das Konzept hinter dem Albumtitel „What Is Love?“ ist, alle Facetten der Liebe zu thematisieren und aufzuzeigen. Es gibt die unterschiedlichsten Arten von Beziehungen. Die Liebe zwischen Eltern und ihrem Kind. Die Liebe zwischen Geschwistern – wie zwischen Luke und mir.

Luke: Und die Liebe zwischen dir und deinen Katzen. (lacht)

Jack: Ja, genau! Absolut!

Ist das Album vielleicht auch eine Art Ergebnis und/oder Aufarbeitung von Beziehungen, die ihr persönlich hattet? Auch in puncto Liebe gibt es ja Licht- und Schattenseiten.

Luke: Teilweise, ja. Wobei wir den Fokus nicht auf unsere persönlichen Beziehungen gelegt haben, sondern einfach über die Liebe und ihre verschiedenen Arten im Allgemeinen sprechen.

Jack: Singen! (lacht)

Luke: Ja, oder so. (lacht) Es ist viel mehr so, dass wir in den Stücken einzelne Lovestorys erzählen. Aus den unterschiedlichsten Perspektiven. Mal mit Happy End, mal ohne.

Jack: Es sind Lovestorys dabei von Leuten, die wir kennen oder im Laufe unseres Leben kennengelernt haben. Wir gehen nicht persönlich auf ihre Geschichte ein, erzählen sie aber songtechnisch nach. Wir erzählen zum Beispiel eine Geschichte von zwei Menschen, die sich sehr vermissen. Auch das ist ja eine Form der Liebe. Wenn man sich nicht ständig sehen kann aufgrund von großen Entfernungen oder einer Job-Situation. Da stellt sich dann die Frage: Hält das die Beziehung aus? Wie meistert das Paar das Ganze?

Spielt der Albumtitel vielleicht auch auf Zuneigung an und nicht nur auf die Liebe? In Deutschland ist es zum Beispiel so, dass wir das Wort „Liebe“ nicht so schnell in den Mund nehmen wie ihr in England das Wort „Love“. Wir verbinden die Liebe meist mit Personen wie dem Partner, den Eltern, dem Kind. Wohingegen man in England auch sagt „I love this burger“ oder „I love this colour“. Übersetzt würden wir in Deutschland für diese Beispiele eher „I like“ verwenden.

Jack: Ach, das ist ja interessant. Aber könnt ihr auch euer Haustier lieben oder mögt ihr das nur?

Klar, wir lieben unsere Haustiere. Aber wir mögen gutes Essen, guten Wein. Hierzulande ist das Wort „Liebe“ etwas ganz Starkes – im Englischen setzt man es etwas leichtfüßiger ein.

Jack: Da kannst du mal sehen, wie unterschiedlich die Nationen sind. Um aber eure Frage zu beantworten: Ja, dann bezieht sich der Albumtitel „What Is Love?“ definitiv auch auf Zuneigung.

Zuneigung und Liebe. Jack, du hattest ja gerade deine Katzen erwähnt. Gibt es einen Song auf dem Album, der den beiden gewidmet ist?

Jack: Nein, nicht im Speziellen.

Luke: Doch klar: alle! (lacht)

Jack: Jetzt, wo du es sagst … (lacht) Also, Mavis und Jupiter, dieses Album ist für euch! (lacht)

Das Album ist also für die Katz. So, Ende des Kalauers. Und zurück zum Album: Ihr habt ja viele Gäste, mit denen zusammen ihr die Songs eingespielt habt. Wie muss man sich das vorstellen, wenn ihr einen Song aufnehmt? Sind alle Beteiligten – vom Instrumentalisten bis zum Vokalisten – zeitgleich im Studio? Oder läuft im hochtechnisierten Zeitalter auch bei euch mittlerweile alles oder vieles übers Internet und ihr schickt die Dateien per File-Transfer von A nach B? Wie ist euer Workflow so?

Jack: In der Tat ist es so, dass bei 95 Prozent der Songs alle Beteiligten live vor Ort im Studio waren. Und nicht nur während der Aufnahme! Wir brainstormen zusammen, wir schreiben zusammen, wir produzieren zusammen. Ich glaube, es waren nur zwei Aufnahmen, bei denen nicht alle gleichzeitig im Studio waren. Und wir finden auch, es ist das Beste, wenn alle da sind. Das ist für die Stimmung super, für die Vibes und letztendlich natürlich für die Qualität des Albums.

Luke: Es ist ja auch eher unpersönlich, wenn du Tracks oder Soundschnipsel per Mail um die Welt schickst und mit deinem Gegenüber nur virtuellen Kontakt hast. Man kann im persönlichen Austausch natürlich viel besser die Gefühle transportieren und ist auch spontaner in der Umsetzung.

„What Is Love?“-Tracklist:
01 – Symphony (feat. Zara larsson)
02 – Baby (feat. Marina & Luis Fonsi)
03 – Solo (feat. Demi Lovato)
04 – Rockabye (feat. Sean Paul & Anne-Marie)
05 – Mama (feat. Ellie Golding)
06 – Should’ve Known Better (feat. Anne-Marie)
07 – Out At Night (feat. KYLE & Big Boi)
08 – Last Goodbye (feat. Tove Styrke & Stefflon Don)
09 – We Were Just Kids (feat. Craig David & Kirsten Joy)
10 – Nowhere (feat. Rita Ora & KYLE)
11 – I Miss You (feat. Julia Michaels)
12 – In Us I Believe (feat. ALMA)

Deluxe Edition:
13 – 24 Hours (feat. Yasmin Green)
14 – Playboy Style (feat. Charli XCX & Bhad Bhabie)
15 – Beautiful (feat. DaVido & Love Ssega)
16 – Tears (feat. Louisa Johnson)

Eure Band besteht ja aus drei Leuten. Aus euch beiden Brüdern und aus Grace, die ja heute leider krank ist. Wie ist denn so die Rollenverteilung? Also, wer ist der CEO und wer ist der Praktikant?

Jack und Luke: CEO ist ohne jeden Zweifel unsere Grace. (lachen)

Jack: Sie führt die Mannschaft sozusagen.

Aber gibt es denn einen unter euch, der die Ideen liefert? Den einen, der komponiert? Den einen, der produziert?

Luke: Ja, Jack ist definitiv der Composer. Er schreibt die Melodien, die Refrains. Er produziert auch. Aber unser Hauptproduzent ist Mark Ralph, mit dem wir schon lange zusammenarbeiten.

Und die Ideen?

Jack: Die kommen von uns allen. Wir sind ein sehr kreatives Team, werfen unsere Ideen in einen Topf, rühren kräftig um und gucken, wie uns das schmeckt, was da rauskommt. (lacht) Ist halt Teamwork.

Und trotzdem hat jeder von euch seinen Part.

Jack: Genau. Luke zum Beispiel steuert viele Remixe bei und hält ein Händchen über unsere Live-Shows.

Von den Live-Shows zum Recording im Studio: Welchen Sequenzer verwendet ihr? Eine Frage aus rein persönlichem Interesse.

Jack: Wir arbeiten mit Ableton als Software.

Luke: Und Arturia als Analoginstrument.

Gute Wahl, Jungs. Aber mal etwas ganz anderes: Wann hat eigentlich alles mit Clean Bandit angefangen?

Luke: 2008?

Jack: Ja, das müsste 2008 gewesen sein, stimmt.

Oh, na dann: Glückwunsch zum Zehnjährigen!

Luke und Jack: Super, danke! Das hatten wir jetzt gar nicht auf dem Schirm. (lachen)

Dann sollten wir jetzt aber von O-Saft zu Champagner switchen!

Jack: Yeah! (lacht)

Luke: Und Kaviar, bitte! (lacht)

Jack: Wahnsinn, zehn Jahre intensive Arbeit. Das schreit nach einem Break?!

Ja, erst mal die nächsten zehn Jahre in den Chill-out-Modus wechseln und dann wieder ein paar Nummern produzieren und mit einem neuen Album zurückkehren.

Jack: Wäre … keine Überlegung wert. (lacht) Wir haben gerade so einen guten Flow und wir lieben das, was wir machen. Wir könnten gar nicht ohne Musik sein.

Musik – gutes Stichwort. Eure Single „Rockabye“ hat bis jetzt zwei Milliarden Klicks auf YouTube. Wie wichtig ist YouTube für euch? Oder wie wichtig sind generell solche Streaming-Plattformen für euch und eure Karriere?

Luke: Enorm wichtig! Wir haben mit YouTube unsere Karriere sozusagen begonnen. Denn unsere allererste Single haben wir über YouTube veröffentlicht. Wir haben sie geteilt und auch über Myspace viral verbreitet.

Jack: Es ist wirklich so. Wir veröffentlichen keine Single ohne Video und …

Oh, es klopft an der Tür.

Personal Assistant: Letzte Frage bitte. Die Jungs sind platt – nach diesem Marathontag.

Jack: Du, kein Problem. Wir können gerne noch weitermachen. Ist witzig hier. Wir haben noch Power, oder Luke?

Luke: Auf jeden Fall. Wir machen noch ein bisschen weiter.

Personal Assistant: Okay, prima. Dann komme ich nachher noch mal.

Super, dann zurück zum Frage-und-Antwort-Spiel: Wie würdet ihr selbst eure Musik beschreiben?

Luke: Wir würden sagen, dass unser Sound eine Mischung aus Electro, Pop, R&B, Dancehall und Klassik ist.

Habt ihr musikalisch gesehen ein Vorbild, das euch Inspiration liefert?

Jack: Mein Idol ist ohne jeden Zweifel Frank Zappa.

Luke: Diplo.

Eine Gemeinsamkeit, die ihr mit Diplo und Frank Zappa habt: zig Millionen verkaufte Tonträger. Mal unter uns, Jungs, und ganz ehrlich: Wie hat der massive Erfolg euch auf persönlicher Ebene so verändert? Was hat er mit euch bzw. aus euch gemacht?

Jack: Ich glaube, wir sind nach wie vor absolut bodenständig.

Luke: Ja, down to earth.

Jack: Du musst es ja auch so sehen: Wir tauchen in unseren Videos so gut wie nie persönlich auf – was natürlich den Vorteil hat, dass wir recht frei und unerkannt durch die Gegend laufen können.

Ihr überlegt also nicht, euch eine Maskierung zuzulegen wie Marshmello, Claptone & Co?

Luke: Bisher nicht. Bisher haben wir uns da noch keine Gedanken …

Oh, es klopft erneut. Euer Personal Assistant.

Jack: Alles gut, wir machen hier noch ein paar Fragen. Wir kommen einfach raus, wenn wir fertig sind.

Personal Assistant: Super. Ihr wisst ja, wo ihr mich findet. (lacht)

Eure Single „Solo“ … Sie war ein Nummer-1-Hit in UK. Der vierte insgesamt von euch.

Jack: Äh … (lacht)

Ach, wusstet ihr das gar nicht?

Jack: Oh, doch, doch. (lacht)

Wie ist das dann eigentlich so: Wie groß ist der Druck, den immer wieder nächsten Super-Hit landen zu müssen? Und: Hat man in eurer Position denn Angst davor, dass es die nächste Single womöglich mal nicht in die Top 10 schafft?

Jack: Ich denke, es ist einfach eine großartige Auszeichnung, wenn man auf Platz 1 der Charts ist. Und ich finde auch: Man muss immer damit rechnen, dass sich das nicht wiederholt. Klar, wir sind als Band irgendwie und gewissermaßen bekannt dafür, Hits zu landen – aber man darf nicht immer davon ausgehen, dass das so geschehen wird.

Luke: Man hat natürlich auch keinerlei Einfluss darauf, ob ein Song „top“ oder „Flop“ ist. Somit hat man schon den Druck – vor allem innerlich –, einfach wieder abliefern zu müssen. Und wenn es dann wieder klappt, ist es für uns trotzdem immer eine große Überraschung.

Ihr würdet euren Eltern also beichten, wenn der nächste Song „nur“ auf Platz 3 landen würde.

Jack und Luke: Ja klar. (lachen)

In den 1990er-Jahren hatte so gut wie jede Band, jeder DJ und jeder Act ein entsprechendes Musikvideo zu seinem Release. Dann der Super-GAU: der Crash des Musikfernsehens. Nicht nur in Deutschland. Und dann kamen mit dem Internet die Streaming-Plattformen wie YouTube. Eine gute Entwicklung aus eurer Sicht?

Luke: Ohne jeden Zweifel. Denn heutzutage sind Musikvideos (wieder) das Aushängeschild und die Visitenkarte eines jeden Künstlers. Das ist bei uns nicht anders. Wir produzieren ja direkt ein Video, sobald die Single im Kasten ist. Und die Vermarktung über die Video-Channels im Internet ist heute wichtiger denn je.

Jack: Das Endergebnis eines jeden Songs ist das Musikvideo.

Apropos Ende. Kommen wir zur letzten Frage.

Jack: Ach, jetzt schon? (lacht)

Luke: Schade, wir hätten noch weitermachen können. (lacht)

Wir auch. Aber irgendwann muss mal Schluss sein. Und das Beste, das kommt ja bekanntlich zum Schluss. Was ist derzeit euer persönlicher Lieblings-Track – abseits eurer eigenen Produktionen? Ein Killer-Track, sozusagen.

Luke: Äh, wie hieß der noch? Klingt so: Bumm-bumm-damm-tamm. Kennt ihr? (lacht)

Ach, diesen Track meinst du …

Luke: Ja, wie ging der noch mal …?

Summ oder pfeif doch mal.

 

Und dann, dann summt und pfeift er, der Luke. Und nach gut einer Minute Summen und Pfeifen dann die Lösung: Der Track heißt tatsächlich „Bum Bum Tam Tam“. Und stammt von MC Fioti. Kennt ihr nicht? Googelt ihn mal – und ihr werdet erstaunt sein. Vor allem darüber, wie viele Klicks der Track hat. Stand der Dinge heute: 1 084 471 416.

Nach dieser Erkenntnis übergeben wir Jack und Luke wieder in die treuen Hände des Personal Assistant und danken ihnen für das witzige, abgefahrene und illustre Interview.

 

Aus dem FAZEmag 082/12.2018
Text: Torsten Widua
Foto: Lloyd Pursall