koks


Wir hatten euch ja bereits über die Spätfolgen von XTC-Konsum informiert – nachzulesen hier. Viele haben es bestätigt, andere wiederum haben es als Panikmache bezeichnet. Wir jedenfalls finden es wichtig, euch auch über die Spätfolgen von Kokainkonsum zu informieren.

Dauerhafter und regelmäßiger Kokaingebrauch hat mittel- und langfristig schwerwiegende körperliche und psychische Schäden sowie soziale Probleme zur Folge.

Auf folgende Spätschäden müsst ihr euch einstellen:
Schwächung des Immunsystems
Starker Gewichtsverlust
Schädigung der Blutgefäße
Schädigung von Leber, Herz und Nieren
Rauchen vom Kokain schädigt die Lunge (Cracklunge)
Sniefen schädigt die Nasenschleimhaut und Nasennebenhöhlen.
Die Folge ist: chronisches Nasenbluten, Verminderung des Geruchs- und Geschmackssinns
eine sich schnell entwickelnde psychische Abhängigkeit
dysphorische (miese, aggressiv-reizbare) Stimmung, innere Unruhe
sexuelle Funktionsstörungen (Impotenz)
Schlafstörungen
Depressionen
Antriebs- und Konzentrationsstörungen
Angst, Verwirrtheit
Persönlichkeitsveränderungen: antisoziales und narzisstisches Verhalten
Besonders nett: Kokainpsychose, mit paranoiden Wahnvorstellungen und Halluzinationen. Charakteristisch ist der Dermatozoenwahn, bei dem der Konsument überzeugt ist, Insekten krabbeln über oder unter seiner Haut. Die Psychosen können chronisch werden.

Allgemein:

Generell hat Kokain zwar eine den Körper stimulierende Wirkung. Diese Wirkung hat aber für den Konsumenten nicht nur positive Effekte. Charakteristisch ist der phasenweise Verlauf der Rauschwirkung, bei der nach Abklingen der Euphorie negative Effekte in den Vordergrund treten können. Die unangenehmen Wirkungen nehmen dabei insbesondere mit höheren Dosen zu. Schon nach 20 bis 60 Minuten klingt die euphorische Phase ab. Jetzt können ängstlich-paranoide Stimmungen mit akustischen oder auch optischen Halluzinationen hinzukommen. Häufiges „Nachlegen“ verstärkt die als unangenehm erlebten Effekte. Das Rausch-Ende ist meistens gekennzeichnet von Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Müdigkeit und Erschöpfung bis hin zu Angstzuständen, Schuldgefühlen, Selbstvorwürfen und Suizidgedanken. Je intensiver der Konsum war, desto heftiger sind die Folgen.

Also lasst es besser!

Das ist Kokain

Und hier kommt ihr unweigerlich zum Koksen!

 

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