
Unter den S-Bahnbögen am Berliner Alexanderplatz entsteht mit dem „AMT“ ein neues und ambitioniertes Clubprojekt. Gründer Robert Havemann plant nicht nur akustische Highlights, sondern will mit einer digitalen Warteschlange und fairen Preisen den Zugang zum Berliner Nachtleben neu gestalten.
Robert Havemann ist bekannt durch das Wellenwerk und die Velvet Bar und stellt nun die Eröffnung seines neusten Projekts direkt am Alexanderplatz vor: den AMT Club. Der Gastronom gibt gegenüber der Groove bekannt, wie er zur Idee der Eröffnung eines Clubs kam. Schon zu Zeiten Coronas habe er im Wellenwerk Partys veranstaltet. „Da habe ich Blut geleckt, ich fand das geil. So habe ich die richtigen Kontakte geknüpft, und dann hat sich das ergeben.“, so Havemann. In den S-Bahnbögen, genauer gesagt in den Kellerräumen unter drei dieser Bögen, wird das Projekt aktuell realisiert und soll in den nächsten Monaten seine Räumlichkeiten öffnen. Zuvor befand sich dort ein eher heruntergekommenes Spielcasino, welches jetzt entkernt und saniert wurde. Der Weg nach unten in den Club führt durch einen Späti, der bereits in Betrieb ist und als finanzielles Rückgrat des Projekts dient.
Das Konzept hinter dem AMT betrifft die berüchtigte Berliner Einlasspolitik, die man schon vom Berghain und Co. kennt. Während man vor dem Berghain oder Sisyphos oft Stunden in der Kälte ausharrt, setzt Havemann auf eine digitale Warteschlange, welche über QR-Codes und ein Aufrufprinzip geregelt werden soll. Auch soll einem direkt bei der Ankunft vor Ort mitgeteilt werden, ob man herein kommt „Wir finden das einfach nicht besonders cool, wenn man irgendwo drei Stunden ansteht und dann nicht reinkommt. Das wollen wir vermeiden.“, gibt Havemann in einem Interview mit der Groove bekannt. Diese Mentalität spiegelt sich auch in den Preisen wider. Der Eintritt soll sich zwischen 15 und 20 Euro bewegen und wäre damit eine wirkliche Seltenheit in der Clubszene Berlins.
Musikalisch wird das Wochenende im AMT fest in der Hand von elektronischen Kollektiven liegen, wobei auch Nischen wie Goa und auch queere Formate wie Fuck You Gender und verschiedene Communitys ihren Platz finden. Unter der Woche soll es ein abwechslungsreiches Angebot von Punkrock-Konzerten bis hin zu Klassik-Richtungen geben. Dabei liefert das Kirsch-Audio-System eine beeindruckende Raumakustik.
Wann nun der offizielle Termin der Eröffnung bekannt gegeben wird, hängt noch von letzten Genehmigungen unter anderem von der Deutschen Bahn ab.
Für solch ein besonderes Open-Air reisen viele Gäste auch von außerhalb an – schließlich ist es die letzte Chance für eine längere Zeit, eine Watergate-Veranstaltung mitzuerleben. Als Unterkunft bietet sich etwa ein Raum im Numa Berlin Torstraße in der Alte Schönhauser Str. an. Das gerade mal 13 Minuten mit dem Uber oder Taxi von der Location entfernte Hotel bietet den perfekten Raum zur Entspannung und zum Schlaf vor und / oder nach der Veranstaltung.

Tipp: Das Medium Studio mit Kitchenette: Das komfortable Studio mit 23 m² Fläche eignet sich hervorragend für zwei Personen, verfügt über ein Doppelbett (1,60 Meter x zwei Meter oder 1,80 Meter mal zwei Meter), ein modernes Badezimmer inklusive Dusche und eine eigene Küchenzeile plus Esstisch – für maximalen Komfort und minimalen Stress während eures Berlin-Aufenthalts. Das Studio ist mit einer Mikrowelle, Kaffeemaschine, Wasserkocher, Kühlschrank, Geschirr und vielem weiteren ausgestattet. Genaue Details erfahrt ihr über diesem Link.
Quelle zum AMT Club: Groove
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