Kölsch_KiNK

Sven Väth hat sich für das 20-jährige Jubiläum seines Babys Cocoons zwei hochkarätige Remixer für zwei seiner Alltime-Klassiker ausgesucht. KiNK und Kölsch, die Männer mit K, remixen „Accident in Paradise“ und „Robot“.
Macht das denn Sinn? Können die beiden denn sowas überhaupt? Wir haben für euch die zehn coolsten Remixe der beiden zusammengestellt und nun dürft ihr selbst entscheiden.

1. Henry Krinkle – Stay (Kölsch Remix)
Eine unfassbar geile Synth-Bassline. Sie geht von ganz tiefen in ganz ganz ganz ganz ganzganz hohe, ultraschall-nahe und für alle Menschen über 47 (Jahre) nicht mehr hörbare Sphären. Es tut fast schon weh. Aber nur fast. Es ist wie ein kleiner Klaps auf den Po beim Sex. Es tut fast weh. Ist aber geil. Genauso ist der Track.
Dazu ein cooler Vocal, der allerdings (zum Glück) nur eine untergeordnete Rolle spielt.

2. Marc Romboy & Blake Baxter – Muzik (KiNK Dub Mix)
Sehr deep. Sehr cool. Eine feine Snare treibt durch den Track und macht uns eine Menge Freude. KiNK weiß einfach, was er da tut. Der Mann versteht eine ganze Menge von Musik.

3. Joris Voorn – The Monk (Kölsch Remix)
Joris Voorns Intro-Track „The Monk“ auf seinem Album „Nobody Knows“ lässt eine Menge kreativen Spielraum für Remixer. Den hat Kölsch genutzt, das Intro zu einem Clubtrack gemacht und ihm dabei seine ganz eigene Note verpasst. Im typischen Kölsch-Stil.

4. King Cosmic – Acid In My Soul (KiNK Mix)
Alle die Acid mögen, werden es lieben. Alle anderen auch. Ein sehr fetter Track, der unheimlich treibt. Die Bassline steht ganz klar im Vordergrund. Es passiert dabei wahnsinnig viel und auf dicken Boxen fliegt irgendwie alles durch die Luft. Inklusive Endorphine.

5. Eric Prydz – Generate (Kölsch Remix)
Die Nummer wird für viele von euch zu kommerziell sein. I know. Aber wenn man sich mal anhört, was Kölsch da aus dem cheesy Eric-Prydz-Gedudel gemacht hat, dann ist die Platte geradezu tiefster Underground. So oder so, der Generate-Remix von Kölsch ist eine sehr schöner Song, bei dem man ganz am Ende eines Sets nochmal die Augen schließen kann und einfach ein Schmunzeln auf die Lippen zaubert. Simple, aber sehr eingängige Akkorde begleiten einen durch den Track. Dazu der auf das Minimalste reduzierte Vocal-Part aus dem Original. Eine gelungene Kombination. Ohne viel Schnick-Schnack. Die originelle 3-fach Clap in drei verschiedenen Tönen ist etwas, das wir noch gar nicht wirklich woanders her kennen, aber bitte öfters hören möchten.

6. Terranova feat. Tomas Hoffding – Question Mark (KiNK Remix)
Ein wunderschöner Break. Zur Stimme von Tomas Hoffding kann man hier auch die leichten Einflüsse von Rachel Row, der Freundin von Kink, hören. Allein weil wir euch eine Zusammenarbeit der beiden präsentieren wollten, mussten wir diesen Remix hier aufführen. Im Drop zeigt “Question Mark” dann aber auch Maintime-Potential. Nach dem sehr melodischen, ruhigen Break gibts dann mit einer knarzigen langgezogenen Bassline gehörig was auf die Ohren. Auf dicken Boxen ein Ohrenschmaus. Auch auf kleinen.

7. Groove Armada – Love Sweet Sound (Kölsch Remix)
Unverkennbar ist der Pianoschlag auf jedem Clap. Dieser Remix gefällt uns nicht nur vom Sound sehr gut. Er past hier auch gut in dieses Ranking, da er sehr vom typischen Kölsch Stil abweicht. Hier finden wir keine melodischen Klavier- oder Streicher-Töne. Keine knarzigen, melodischen Basslines. Love Sweet Sound ist techiger, funkyger und souliger. Und wird von allen gefeiert.

8. Tiga vs. Audion – Fever (KiNK Remix)
I got a fever, a fever I got and it´s burning me up and it´s burning me down down down …
Wow. Was eine Platte. Ein sensationeller Vocal. Eine treibende Bassline. Ein verrücktes Synthie-Fest. KiNK at his best.

9. GusGus – Deep Inside (Kölsch Dub)
Schon einige Jahre her dieser Remix von Kölsch für die Isländer GusGus. Kölsch drückt diesem Song mit den wunderbare Strings dem Song seinen eigenen Stempel auf. Ein Track zum Augen schließen und genießen.

10. Jimpster – Porchlight And Rocking Chairs (Kink Remix)
Einer der bekanntesten Remixe des Bulgaren. Aber auch vermutlich einer der besten. Orgel-ähnliche Harmonien geleiten uns durch den Track. Im Drop bieten sich uns dann Sounds von einer anderen Welt. Was Kink da mit dem Synthesizer anstellt ist sensationell. Dann noch zu wissen, dass der Mann fast alle Beats analog zaubert, last das Herz eines jeden Musikliebhabers höher schlagen.

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