Fotoquelle: Facebook

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Am vergangenen Wochenende durften Festivalbesucher bei einer Veranstaltung im Vereinigten Königreich erneut ihr Kokain und ihre Pillen testen lassen, wie das in der Schweiz und in Österreich schon seit Jahren möglich ist. In diesem Jahr gab es bereits eine solche Aktion in England, die ein voller Erfolg war.

Auf dem Kendal Calling Festival in Cumbria konnte eine Wohltätigkeitsorganisation zum ersten Mal ihre Hilfe anbieten, um nach potentiell gefährlichen Inhaltsstoffen in Drogen zu suchen. Das hätte schon vielen Festivalgästen das Leben retten können. Die Organisation versprach, dass die Leute, die ihre Drogen zum testen abgeben, nicht verhaftet werden oder irgendwelche Strafen zu befürchten haben.

Nach diesen Tests kam heraus, dass sich Beton, Malaria-Medikamente und Insektizide in den Drogen befanden, die in dem Labor auf dem Festivalgelände untersucht wurden.

Die Tests wurden erlaubt, da es im Vereinigten Königreich in jüngster Vergangenheit viele drogenbedingte Todesfälle gab. Sechs weitere Festivals wollen in diesem Jahr diese Drogentests, die noch vor Ort gemacht werden, anbieten und so vor allem tödliche Drogen hervorzuheben.

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