
Nein, er kann nicht nur motzen. Nachdem sich Techno-Legende Dave Clarke kürzlich abermals seinen Frust über die Szene von der Seele redete, fand der 55-Jährige nun lobende Worte für den Berliner Tresor.
„Es gibt zu viele Leute, die sich DJs nennen” – in einem Interview mit dem Music Radar hatte Clarke Ende April mal wieder zu einem Rundumschlag gegen die Szene ausgeholt. Nicht das erste Mal, dass die in Brighton geborene Techno-Koryphäe, die jüngst ein umfangreiches Vinyl-Paket zum 30-jährigen Jubiläum von „Archive One” releaste, ihrem Unmut freien Lauf lässt. Wer in unserem News-Archiv stöbert, wird auf so manche Schimpftriade, die der Brite in Vergangenheit losgelassen hat. In seinem Visier: Social-Media-DJs, Kokain oder Show-Acts wie Horsegiirl, Aoki & Co. – die Liste ist lang.
Umso erfreulicher, wenn Clarke auch mal lobende Worte findet. So geschehen am gestrigen Montag auf Facebook. Am Wochenende hatte der Wahl-Amsterdamer einen Gig im Berliner Tresor gespielt und ließ im Anschluss verlauten: „Tresor Berlin war mal wieder überwältigend. Ich liebe es, dass es immer noch Orte gibt, an denen Musik Priorität genießt.”
Das Line-up hatte er sich am Samstag mit Cailín, Esther Dune, Vera Logdanidi und Jus-Ed geteilt.
Clarke war bereits unzählige Male im Berliner Kult-Club zu Gast. Hier könnt ihr in sein b2b-Set mit Claude Young aus dem Jahre 2001 reinhören:
Auch interessant:
„Es gibt zu viele Leute, die sich DJ nennen“: Dave Clarke vernichtet die Szene