Der englische DJ, Musiker und Produzent Floating Points überrascht mit einem neuen Album, das den Titel „Promises“ trägt. Die Überraschung liegt hierbei nicht in der Enthüllung des Albums, sondern in der musikalischen Verschmelzung zwischen elektronischer Musik und Jazz.

Jazz? Ja, ihr habt richtig gelesen. Floating Points hat sich den legendären Jazz-Musiker und Saxophonisten Pharoah Sanders mit ins Boot geholt. Sanders wurde von Ornette Coleman als „der wahrscheinlich beste Tenor-Saxophonist der Welt“ beschrieben. Der Amerikaner ist seit den Sechzigern aktiv und lässt sich mit seinen über dreißig veröffentlichten Alben als Jazz-Urgestein bezeichnen. Das London Symphony Orchestra ist ebenfalls an diesem Projekt beteiligt.

„Promises“ erscheint am 26.03.2021 auf dem Label Luaka Bop von David Byrne und kann hier vorbestellt werden.

Aber verwunderlich ist diese experimentelle Zusammenarbeit eigentlich nicht. Bei einem Auftritt im Berghain spielte Floating Points inmitten seines sechsstündigen Sets das gesamte Werk „Harvest Time“ von Sanders.

In der Videoreihe „What’s In My Bag?“ präsentiert der promovierte Neurowissenschaftler aus Manchester eine LP von Pharoah Sanders, die er früher des öfteren in einem Londoner Club gespielt hat. Er betont in dem Video außerdem, dass dieses Album für ihn von großem persönlichen Wert ist.

 

Das könnte dich auch interessieren:
Floating Points – Crush (Ninja Tune)
“Playground In A Lake” – neues Album von Clark
Jeff Mills jazzt jetzt mit Band