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Es ist bereits ein Jahr her, dass das Fyre Festival in die Geschichte einging. Mit Tickets für Tausende von Dollar, Werbung durch Influencer und grandiose DJs wurden zahlreiche wohlhabende Festival-Fans auf eine Insel der Bahamas gelockt. Statt luxuriösem Essen und Unterkunft gab es allerdings nur Brot und kleine Zelte und auch die DJs und Stars ließen sich nicht blicken. Ende des Liedes: Die Besucher wurden mehr als nur enttäuscht, reisten nach kurzer Zeit wieder ab und blieben trotz Versprechungen auf Rückerstattung auf den Kosten sitzen.
Viele Personen und Unternehmen klagten daraufhin gegen den Veranstalter, Mc Farland, der falsche Angaben tätigte, um Investoren zu überzeugen und Gäste anzulocken. In Form von Sammel- und Einzelklagen wurden gerichtlich insgesamt über 100 Millionen Dollar Schadensersatz gefordert. Allerdings wurde die Strafe vorerst auf 300.000 Dollar und acht bis zehn Jahren Haft angesetzt, als er seine Schuld vor Gericht zugab.
Während viele Klagen noch immer ausstehen, gab es nun den ersten Erfolg. Der Blogger Seth Crossno und Mitkläger Mark Thompson verklagten Mc Farland, der im Gefängnis noch immer auf das Urteil wartet, auf fünf Millionen Dollar. Jeder von ihnen bekommt 1,5 Millionen Dollar Schadensersatz und eine Millionen Dollar Strafschadensersatz auch wenn das Ticket bei nur 13 Tausend Dollar lag. Begründet wird die Summe mit verschiedenen Dingen wie Hotels und Flüge und nebulöseren Schäden wie seelische Angst, Schmerz und Leiden. Ob Mc Farland die Summe und eventuell folgende Klagen bezahlen kann ist bisher unklar, die Kläger sind jedoch zuversichtlich.

 

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