Glitzer Girl flickr


Glitzer und Festival. Für die meisten mittlerweile zwei Dinge, die einfach zusammengehören. So manches Festival-Girl klebt sich nette Steinchen oder gar glitzerndes Puder auf Haut und Haare, um den absoluten Instagram-Look zu kreieren. Was jedoch kaum einer weiß: Glitzer aus Plastik ist absolut schädlich für die Umwelt und führt zu erheblichen Verschmutzungen, die auch für die Menschen gefährlich sind.

Insgesamt 60 Festivals in Großbritannien haben nun auf diese Tatsache reagiert und Glitter auf ihren Events verboten. In Form des #drasticonplastic-Versprechens wollen Veranstalter bis 2021 alle Einwegplastiken auf den Events eliminieren. Damit wollen sie die lokale Umwelt schützen und vermeiden, dass zum Beispiel das vermeintlich harmlose Accessoire durch Tiere in die Nahrungskette und ins Wasser gelangt. Das Problem daran ist, dass es nicht gänzlich aus dem Wasser gefiltert werden und so zu einer Trinkwasserverschmutzung führen kann. Ob die deutschen Festivals bei einem Verbot von Plastik-Glitzer und Einwegplastik nachziehen, ist bisher unbekannt.

Wer jetzt traurig ist und das Glitzer-Aus befürchtet, kann beruhigt sein. Um den bunten Spaß nicht komplett zu verderben gibt es mittlerweile eine biologisch abbaubare Variante auf dem Markt, die schon bald das schädliche Glitter ersetzen soll. Wer also etwas für die Umwelt und gegen das weltweite Plastikproblem tun möchte, sollte schonmal jetzt auf die umweltfreundliche Alternative setzen.

 

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