Die kanadische Sängerin und Musikproduzentin Grimes, alias Claire Boucher, ist für ihren spacigen Elektropop beliebt, der von Noise Rock, Dark Wave, R&B, japanischer und mittelalterlicher Musik beeinflusst ist. Im Februar veröffentlichte sie ihr fünftes Studioalbum „Miss Anthropocene“.

In einem einem Interview mit The Face, einem britischen Magazin, dass über Musik, Mode und Kultur berichtet, erklärte Grimes weshalb sie ihr “Digitales Ich” in einen Elfenartigen Avatar verwandelt hat. ,,WarNymph ist mein digitaler Avatar, alias mein digitales Selbst. Jeder lebt zwei Leben: sein digitales Leben und sein Offline-Leben. Ich möchte meine beiden Leben aus Gründen der psychischen Gesundheit voneinander trennen. Und auch aus Spaß.”, so Grimes.

Im Januar verkündetet sie, dass sie schwanger sei. Grimes sprach im Interview auch übers Raven: “Kinder sollten ans Raven herangeführt werden, aber ich denke nicht, dass ich mit meinen Kind raven werde, dass Kinder und Eltern zusammen raven sollten. Aber ich wünschte, ich hätte Dancemusic in einem früheren Alter entdeckt.”

auch darüber, dass Kinder schon frühzeitig an das Raven und die Musik hergeführt werden sollten. Sie glaubt zwar nicht, dass sie gemeinsam mit ihrem Kind Raven gehen würde, aber sie selbst hätte sich sehr gewünscht schon im früheren Alter die elektronische Tanzmusik für sich entdeckt zu haben.

Das Kinder selbstverständlich nicht auf einem “richtigen” Rave gehören in ihrem zarten Alter, darüber muss man nicht diskutieren. Mit gewissen Dingen in der Clubkultur muss man einfach noch nicht in Kontakt kommen. Jedoch ist der Ansatz der Sängerin kein schlechter. Raves, die speziell für Kinder ausgerichtet sind wären eine tolle Möglichkeit, um Kinder an die Elektronische Musik heranzuführen. So könnte man schon frühzeitig die Lust am Tanzen wecken, dadurch ein gutes Körpergefühl fördern und vielleicht eine gewisse Musikalität erzielen und entdecken. Am Sonntag mit seinen Kindern, die natürlich einen Gehörschutz tragen, zu melodischem Techno raven? Hört sich doch gar nicht mal so schlecht an, oder?

Das komplette Interview mit Grimes könnt ihr auf The Face könnt ihr hier nachlesen.

 

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Vorschaubild: Phillip Nguyen