
Eine neue Y-Kollektiv-Reportage beschäftigt sich mit möglichen rechtsextremen Einflüssen in der Hardtekk-Szene. Unter dem Titel „Hardtekk und Hitlergrüße: Wie Rechtsextreme eine Techno-Szene unterwandern“ gehen Henrike Müller-Mahn und Patrick Wagner der Frage nach, ob eine wachsende Jugendkultur zum Einfallstor für rechte Netzwerke werden kann.
Hardtekk steht für hohe Geschwindigkeiten, harte Bässe und eine junge, stark digital vernetzte Szene. Gleichzeitig tauchen laut der Reportage immer wieder rechtsextreme Codes, menschenfeindliche Botschaften und einschlägige Symbolik im Umfeld einzelner Partys, Artists und Social-Media-Kanäle auf. Songs würden in rechten TikTok-Videos und Playlists verbreitet, einige Akteure stünden wegen Verbindungen in die rechtsextreme Szene in der Kritik.
Für die Recherche besuchen Müller-Mahn und Wagner Partys und Festivals, sprechen mit Fans, Artists, Veranstaltern und Clubbetreibern. Dabei geht es auch um die Frage, wie bewusst politische Hintergründe auf der Tanzfläche wahrgenommen werden – oder ob sie von Teilen des Publikums als „unpolitisch“ ausgeblendet werden.
Die Reportage begleitet außerdem eine Aussteigerin, die schildert, wie sie über die Szene in rechte Strukturen geraten sei. Dem gegenüber stehen Stimmen wie der DJ Fabitekk, der sich öffentlich gegen rechte Tendenzen in der Hardtekk-Szene positioniert und dafür nach eigenen Angaben Anfeindungen erlebt.
Die Dokumentation könnt ihr hier schauen.
Foto: Screenshot ARD
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